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09.05.1980 - 

Akzeptanzbarriere bei den Erstanwendern bremst MDT-Expansion

Diebold: Den Herstellern fehlen Ausbilder

FRANKFURT - Mit der Normalisierung der Lieferfristen bei IBM beruhigte sich nach Angaben der Diebold Deutschland GmbH, Frankfurt, die Auftragssituation ins Markt für größere EDV-Anlagen. Von einem "Mercedes-Syndrom" könne nicht mehr gesprochen werden. Insgesamt, meinen die Frankfurter Marktforscher, sei der Markt für Informationstechnologie nach wie vor auf Wachstum eingestellt.

Nach der jetzt vorliegenden Diebold-Statistik für die Bundesrepublik Deutschland nach dem Stand von 1. 1. 1980 waren

208 760 Anlagen im Wert von 39 980,9 Millionen Mark installiert im

einzelnen weist die Diebold-Statistik einen Bestand von 23 712 Universalrechnern, 29 561 Prozeßrechnern und Mikrocomputern sowie 155 487 Kleincomputern und Terminals aus.

Interessanter als diese Zählen erscheint, wie die Diebold-Mannen die Entwicklung auf den Teilmärkten analysieren: eher rückläufiges Ersatz- und Erweiterungsgeschäft bei Universalrechnern, fortgesetzte Expansion bei Bürocomputern, Minis, Terminals und Tischrechnern - mit Einschränkungen. So könnten die Anbieter kleinerer Anlagen ihr Kundenpotential deshalb noch nicht voll erschließen, weil es an der genügenden Zahl von Ausbildern fehle, die bestehenden Akzeptanzbarrieren bei den Benutzern abzubauen.

Interessant auch der Kommentar zur Software-Entwicklung: Diebold sieht bei den Herstellern von Bürocomputern einen Trend zu getrennter Vermarktung von Anwendungssoftware und Hardware und prophezeit einen starken Zuwachs im Auftragseingang für Standardpakete. Vom Unbundling der MDT-Anbieter profitierten laut Diebold auch die unabhängigen Software-Anbieter, die zunehmend zu Systemhäusern werden. Und bei den Dienstleistungen (Wartung) werde es eine ähnliche Auftragsentwicklung wie im Standardsoftware-Markt geben.