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06.04.1990 - 

Management-Report verzeichnet nur geringe Verschiebungen

Diebold: Digital legt zu bei kommerziellen Installationen

ESCHBORN (CW) - Weiter rückläufig ist laut Diebold Deutschland IBMs Installationsanteil bei Großrechnern in der Bundesrepublik: Nach 49,3 Prozent zum Jahresanfang 1989 stecken jetzt noch 47,1 Prozent des Wertes hiesiger Mainframe-Installationen in Armonker Jumbos.

Vorsicht ist jedoch bei Schlußfolgerungen geboten, denn der kommerzielle Anwendungsbereich ist wesentlich blauer als nur zur knappen Hälfte: Die Zahlen der Eschborner Marktforscher enthalten nämlich auch technisch-wissenschaftlich genutzte Rechner, welche zum Beispiel der Digital Equipment Corp. zum Entree in die Top-ten-Riege verhalfen, obwohl mit der VAX-Reihe 6xxx auch DECs kommerzielles Standbein um einiges kräftiger geworden ist.

Anstelle der Control Data Corporation ist nun Cray Research, vor allem durch drei neu installierte Y-MP-Superrechner, unter die zehn hierzulande erfolgreichsten Hersteller aufgerückt.

Der Gesamtwert der Großrechner-Installationen stieg um rund 2,7 Milliarden auf insgesamt 53 Milliarden Mark.

Für die Enge im Markt der kleinen und mittleren Systeme (Kaufpreis: 25000 bis 500000 Mark) zeichnet eine ganze Reihe von Herstellern mit etwa gleich hohen Installationswerten verantwortlich.

Während die Nixdorf AG trotz eines leicht auf 12,4 Prozent verringerten Anteils die Führungsposition hält und die Mutter-in-spe Siemens, nach wie vor auf Platz zwei, um einen halben Punkt auf 11,7 Prozent zulegte, tauschten DEC (9,6) und Hewlett-Packard (9,4 Prozent) die Plätze. Die stärkste Zunahme verzeichnet mit 1,6 Prozentpunkten Mannesmann-Kienzle (8,9 Prozent).

Im hinteren Teil des Herstellerfeldes zog Bull (plus 0,3 auf 3,5 Prozent) an Olivetti (minus 0,6 auf 2,8 Prozent) vorbei. Der Wert der installierten Systeme für kommerzielle und technisch-wissenschaftliche Anwendungen lag mit 32,5 Milliarden um rund 3,3 Milliarden Mark über dem von Anfang 1989.