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27.09.1985 - 

Frankfurter DV-Analysten sehen Märkte im Umbruch:

Diebold: Qualitätssprung im CAD/CAM-Bereich

FRANKFURT (CW) - Einen Strukturwandel im Terminalmarkt hat die Diebold Deutschland GmbH prophezeit. Darüber hinaus sei auch im CAD/CAM-Bereich mit veränderten Arbeitsbedingungen zu rechnen.

Im Einsatz bei Außendienstmitarbeitern werden sich laut Diebold mobile Terminals zunehmend vom reinen Datenerfassungsgerät zum Beratungshilfsmittel wandeln. Dies, so die Studie "Mobile Terminals im Vertrieb", erschließe zugleich neue Benutzerkreise.

Die Studie befaßt sich mit der Technik und den Einsatzmöglichkeiten dieser Geräte und sieht die Entwicklung vor dem Hintergrund eines steigenden Einsatzes von Warenwirtschaftssystemen im Handel, der den Produzenten neue Vertriebswege aufzwingt. Mit Hilfe intelligenter Geräte, deren technische Ausstattung bis hin zum Aktentaschencomputer reiche, sollen die Außendienstmitarbeiter in der Lage sein, über die Auftragserfassung hinaus Kunden- und Produktdaten zu speichern und aus der Vertriebszentrale wichtige Daten abzurufen.

Laut Diebold-Studie befanden sich in der Bundesrepublik Deutschland zu Jahresbeginn rund 80 000 mobile Terminals im Wert von etwa 175 Millionen Mark im Einsatz. Hinzu kämen noch nahezu 46 000 tragbare Mikros im Wert von zirka 180 Millionen Mark. Die jährlichen Zuwachsraten bei den intelligenten Terminals sollen in den kommenden Jahren bei mehr als 20 Prozent liegen. Unter die Lupe genommen hat das Frankfurter Unternehmen in seinem jüngsten Management-Report den CAD/CAM-Bereich. Demzufolge erwartet Diebold im Marktangebot kurzfristig qualitative und quantitative Verbesserungen, die vor allem spezifische Branchenlösungen, Zeichnungsarchivierung und -verwaltung sowie die Anbindung des CAD/CAM-Systems an nach- und nebengeschaltete Bereiche wie Planung, Fertigung und Logistik beträfen.

Den CAD-Arbeitsplatz der Zukunft macht nach Ansicht von Diebold ein multifunktionales Terminal aus, bei dem CAD nur eine Anwendung neben verschiedenen Bürokommunikationsarten darstellt. Analog zur kommerziellen Datenverarbeitung komme es zur Trennung von Anwendung und Datenverwaltung. Problematisch sei jedoch eine einheitliche Datenbasis für das Gesamtunternehmen.

Dem Diebold-Bericht zufolge kann sich der Konstrukteur zukünftig verstärkt um sachliche Aufgaben kümmern, da ihm das System zeitraubende Routinearbeiten abnehme. Dadurch veränderten sich auch die Qualifikationsansprüche an diese Mitarbeiter. Gefragt sei in Zukunft der an CAD/CAM-Systemen ausgebildete Konstrukteur.

Mit drastischen Preissenkungen für CAD/CAM-Systeme ist mittelfristig nicht zu rechnen.