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20.04.1990

Diese Woche von Sienix

Sebastian Trauerwein, Information Resources Manager

Kartell-Doktor Kartte hat gegen die Sienix-Schwangenchaft nichts einzuwenden, obwohl bei beiden Elternteilen, bei Siemens und bei Nixdorf, eine Blutgruppen-Unverträglichkeit festgestellt wurde. Den Beweis, daß die drögen Münchner und die gewieften Paderborner gleichwohl synergiemäßig zusammenpassen,wollte der Berliner Wettbewerbshüter freilich gar nicht führen. Es wäre unredlich von Trauerwein, dies zu verschweigen. Die Frage, die sich Kartte zu stellen hatte, lautete vielmehr: "Werden die Vereinigten OEM-Werke, München und Paderborn, die IBM Deutschland GmbH an die Wand und aus dem Markt drücken?" Sie werden es nicht. Punktum. Kartte hat gesprochen. Sebastian vernimmt's mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mußte ja mal gesagt werden, daß Großwuchs kein Merkmal deutscher DV-Kreuzungen ist. Andererseits wird durch den Kartte-Spruch indirekt bestätigt, daß IBM eine Macht darstellt - und das paßt Trauerwein, der kleinblau denkt und kleinblau fühlt, gar nicht in den Kram, zumal auch die Ergebniszahlen der IBM kein Mitleid aufkommen lassen. Die IBM wächst und gedeiht, die IBM Deutschland wird von der UNESCO mit einem "Fair-Play-Preis" ausgezeichnet, die IBM bekennt sich offen zu Unix/AIX - Hans-Olaf Henkel macht aber auch alles falsch.