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13.05.1994

Differenziertere Aussagen zur OSI-Problematik

Betrifft CW Nr. 17 vom 29. April 1994, Seite 4: "Die EU-Kommission rueckt von der strengen OSI-Glaeubigkeit ab"

Die Schlagzeile kann in dieser Form keineswegs aus den Aussagen von EU-Kommissionsvertretern hergeleitet werden. Alle von Ihnen zitierten Zeugen fuer diese Aussage gehoeren nicht der EU-Kommission an. Im uebrigen haben alle Redner der Konferenz deutlich differenziertere Aussagen zur Problematik "De-facto-Standards in Beschaffungsmassnahmen", speziell: TCP/IP versus OSI, gemacht.

Was aber viel schwerer wiegt, ist, dass Ihnen offenkundig die Aussagen der Herren Perissich und Rossignol (beide EU-Kommission, Generaldirektion III) entgangen sind, denen zufolge die EU- Kommission fuer das geplante Infrastruktur-Projekt IDA im Gemeinschaftsbereich Ephos verpflichtend macht. Ein Abruecken der EU-Kommission von der "strengen OSI-Glaeubigkeit" kann daraus wohl kaum abgeleitet werden.

Insgesamt halte ich es fuer bedauerlich, dass Sie die Bedeutung von Ephos fuer oeffentliche Beschaffer auf die Frage "OSI oder TCP/IP" reduzieren. Ephos IIbis behandelt naemlich auch die Themen Betriebssysteme und IT-Sicherheit. Damit wird deutlich, dass die Relevanz von Ephos weit ueber diese Fragestellung hinausgeht und den gesamten Komplex Offener Systeme betrifft.

Ulrich Hartmann

85521 Riemerling