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14.09.2001 - 

Mega-Fotos mit 4-Megapixel-Kameras

Digicams: So gut wie Spiegelreflex

MÜNCHEN (CW) - Für weit unter 2000 Mark sind inzwischen Digitalkameras mit einer Auflösung von vier Megapixel zu haben. Eine lohnende Investition für Anwender, die Fotos in Postergröße ausdrucken wollen.

Megapixel-Pionier Olympus brachte nach der Camedia E-10, der weltweit ersten4-Megapixel-Digitalkamera, mit der "Camedia C4040 Zoom," das zweite Familienmitglied auf den Markt. Für Ende September ist die C40 Zoom angekündigt - im kleineren Gehäuse und etwas abgespeckt in der Funktionalität.

Weitere Digitalkameras dieser Qualitätsklasse liefern Sony mit der DSC-S85, Casio mit der QV-4000 und Toshiba mit der PDR-M81. Auch Canon darf in dieser Runde nicht fehlen: in Kürze kommt die Powershot G2.

Die Grundausstattung dieser Kameras ist gleich: Sie verfügen über eingebauten Blitz, optisches 3fach-Zoom, LCD auf der Kamerarückseite und traditionellen Sucher. Für den ambitionierten Einsatz können Zusatz-Objektive verwendet werden.

Die Digitalkameras erlauben das Fotografieren im automatischen Modus sowie über manuelle Einstellungen, wobei sich beispielsweise Verschlusszeiten und Blende von Hand einstellen lassen.

Außerdem kann der Besitzer kurze Video-Clips samt Ton oder Sprachnotizen aufnehmen sowie Serienbilder schießen.

Ein Kinderspiel ist inzwischen auch die Übertragung der Bilder auf den Rechner: Dank USB muss nicht einmal Software installiert werden. Sobald die Digicam per USB-Kabel mit dem PC verbunden ist, wird sie vom Rechner erkannt und als zusätzliches Laufwerk angemeldet.

Unterschiede weisen die Modelle indes in der Menüführung auf. Vorbildlich in Sachen Benutzerfreundlichkeit ist die 4,2-Megapixel-Kamera PDR-M81 von Toshiba, derzeit zum Straßenpreis vom 1650 Mark zu haben. Selbsterklärend ist beispielsweise der Menüpunkt mit dem Papierkorb-Symbol.

Eine nette Spielerei für Sportfans ist die Multibild-Aufnahme: In diesem Modus lässt sich eine Fotofolge von sich schnell bewegenden Motiven schießen und als einzelnes Bild speichern. Ideal für Tennisspieler, die ihren Aufschlag analysieren wollen.

Die Nachteile der Toshicam: Es fehlt eine Anschlussmöglichkeit für einen externen Blitz, und beim manuellen Scharfstellen gibt es lediglich die Wahl zwischen vier Voreinstellungen.

Sonys 4,1-Megapixel-Kamera DSC-S85 kostet noch rund 2000 Mark und glänzt durch die Stromversorgung: Ein Info-Lithium-Akku liefert Saft für drei Stunden - ohne Blitz und bei ausgeschaltetem LCD. Zudem informiert die Kamera minutengenau über die noch verbleibende Laufzeit.

Auch bei der Sony-Kamera lässt sich der Fokus nur über vorgegebene Einstellungen manuell verändern. Und einige Bedienungsschritte gehen nicht so leicht von der Hand wie bei der Toshicam: Bis ein Bild gelöscht wird, sind fünf Knopfdrücke nötig.

Etwas Erfahrung beim Jonglieren im Menü benötigt auch der Besitzer einer rund 1700 Mark teuren Olympus C-4040: Jeder Button der 4,14-Megapixel-Kamera ist mehrfach belegt. Ansonsten offeriert die Kamera jedoch einige Extras wie echte manuelle Scharfstellung und ein "Noise Reduction System", mit dem der Anwender Schärfe und Kontrast in Fünf-Prozent-Schritten für das aufgenommene Bild einstellen kann.

Die 4,13-Megapixel-Kamera QV-4000 von Casio - zu finden für unter 1700 Mark - bietet als Highlight eine Weichzeichner-Funktion (so genannter "Softfokus"). Über die "Best-Shot"-Funktion sind Programmautomatiken auf Knopfdruck abrufbar - alle Einstellungen werden für die jeweilige Auswahl dann optimiert. Und: Die QV-4000 gibts zusammen mit dem 1-Gigabyte-Microdrive von IBM zum Preis von 2406 Mark.