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Nach Trucluster für Unix

Digital bringt Cluster-Lösung auch für Windows NT Server

17.05.1996

Wie bereits berichtet (vgl. CW Nr. 13 vom 29. März 1996, Seite 1: "Microsoft und DEC..."), lassen sich mit der DEC-Software zwei NT-basierte Server über einen gemeinsamen SCSI-Bus zu einem System aneinanderdocken, das für den Anwender wie ein einziger Rechner erscheint.

Die einzelnen an solch einen Doppel-Server angeschlossenen Clients haben unter Windows for Workgroups 3.11, Windows 95 und NT Zugriff auf alle in das Cluster eingebundenen Ressourcen. Hierzu gehören auch Festplattenmassenspeicher sowie die Möglichkeit, Dateien und Datenbankapplikationen gemeinsam zu nutzen, ohne daß der Anwender den jeweils zutreffenden Server spezifizieren können muß. Alle Zugriffe laufen transparent ab.

DEC verspricht sich eine hohe Akzeptanz von der NT-Cluster-Lösung. IDC unterstützt solche Euphorie. Einem kürzlich veröffentlichten Report des Marktforschungsinstituts zufolge stiegen die Verkaufszahlen von Windows NT im Applikations-Server-Markt um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. IDC geht davon aus, daß NT bis zum Jahr 2000 den Server-Markt dominieren wird.

DEC liefert Digital Clusters for Windows NT Server gemeinsam mit seinem "Failover-Manager"-Tool aus. Sollte einer der beiden aneinandergekoppelten Server havarieren, lagert die Software alle Aufgaben automatisch auf den noch arbeitenden Rechner um. DEC-Manager sagten, bestehende Applikationen würden mit dem Failover-Manager harmonieren, ohne an seine Charakteristika angepaßt, also umgeschrieben werden zu müssen.

Ein weiterer Vorteil von DECs Cluster-Software ist die Option, den Cluster aus zwei Servern so einzurichten, daß beide Maschinen simultan an den gleichen Aufgaben arbeiten. Auf diese Weise können sich sicherheitsbewußte DV-Leiter mit DECs Cluster-Lösung ein fehlertolerantes System konfigurieren.

Auch in Deutschland ist Digital Clusters for Windows NT Server im Juni verfügbar. Der Preis wird nach Aussagen von DEC-Deutschland zirka 2000 Mark betragen.