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Industrie klagt ueber schwaches PC-Geschaeft

Digital Equipment erwartet ein schlechtes drittes Quartal

29.03.1996

Internet und Windows 95 haben den PC-Herstellern nicht die erwarteten Zuwaechse gebracht. Statt dessen haeufen sich die Meldungen der PC-Anbieter, dass das laufende Quartal nicht den Erwartungen der Analysten entsprechen werde. Volle Laeger in Verbindung mit einer schwachen Nachfrage lassen mit den Preisen auch die Gewinne sinken. Alle Vertriebskanaele seien voll von Produkten diverser Hersteller, erklaerte Bruce Claflin, Vice- President und General Manager in Digitals PC Unit.

Digital hatte die Investoren erst vor wenigen Tagen gewarnt, dass die sinkende Nachfrage im Unternehmensgeschaeft und der Preiskampf zwischen den Herstellern auf Umsatz und Margen des dritten Quartals (Ende: 31. Maerz 1996) druecken wuerden. So hatten beispielsweise Compaq, Digital und IBM die PC-Preise in diesem Monat bereits um bis zu 27 Prozent gesenkt. Analysten hatten einen Ertrag pro Digital-Aktie von durchschnittlich einem Dollar vorausgesagt nach 44 Cent im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. "Die Gewinnspanne im PC-Bereich liegt unter Plan", informierte Vice-President und Chief Financial Officer Vincent Mullarkey. Es sei von einem Gewinn pro Aktie auszugehen, der unter den 91 Cent des zweiten Quartals liegen werde.

Damit wird es das Unternehmen auch in diesem Quartal nicht schaffen, im PC-Geschaeft eine Wende herbeizufuehren. Bisher haben diese Aktivitaeten Digital nur Verlust eingebracht. Erst im Januar hatte sich der Anbieter aus dem Heim-Business zurueckgezogen, um sich voll auf den Unternehmensmarkt zu konzentrieren. Laut Digital-Chef Robert Palmer wird es noch zwei bis drei Quartale dauern, bis das PC-Geschaeft, das 17 Prozent des Digital-Umsatzes ausmacht, zum Unternehmensgewinn beitraegt. Dennoch laufe das Geschaeft in den anderen Bereichen so gut, dass weiter mit Profitwachstum zu rechnen sei, so das Unternehmen.

Neben Digital warnt der angeschlagene PC-Hersteller AST Research vor zu hohen Erwartungen bezueglich seines ersten Quartals. Die Hersteller schreiben die Absatzschwaeche vor allem dem US-Markt zu, wobei sich hier die Kaeufer aus den Unternehmen ebenso wie die Privatleute zurueckhalten. So rechnen die Analysten von Dataquest fuer 1996 im Home-Sektor mit acht Prozent Steigerung gegenueber 22 Prozent im Vorjahr und 42 Prozent 1994.