Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

12.07.1991 - 

CDDRepository für Ultrix angekündigt

Digital Equipment nimmt Unix in sein CASE-Konzept auf

12.07.1991

MÜNCHEN (CW) - Die Digital Equipment GmbH hat versprochen, Schlüsselprodukte aus ihrer Palette auch für Systeme anderer Hersteller anzubieten. Einen Schritt in diese Richtung stellt die jetzt für März 1992 angekündigte Version 5.0 des CDD/Repositories für das Unix-Betriebssystem Ultrix dar. Das Produkt steht im Zentrum des CASE-Konzepts Cohesion von DEC.

Die Portierung der Cohesion-Komponente auf das Ultrix-Betriebssystem erstreckt sich Unternehmensangaben zufolge nicht nur auf das Repository, sondern auch auf den CDD/Administrator, der die Metadatenbank verwalten soll. Auch dieses Produkt soll im März nächsten Jahres auf den Markt kommen. Den dazu passenden CASE-Werkzeugkasten plant DEC bereits ab Dezember 1991 unter der Bezeichnung "Decset V.11" sowohl für das VMS-Betriebssystem als auch für Ultrix anzubieten.

Außerdem sollen unter dem Dach der Netzarchitektur Network Applikation Support (NAS) objektorientierte Techniken für die Anwendungsverwaltung (Application Control Architecture Services ACA) zum Einsatz kommen. DEC versucht damit, eine einheitliche Nachrichtenübermittlung für objektorientierte Umgebungen zu initiieren und hat die Technik daher der Objekt Management Group (OMG) als möglichen Standard vorgeschlagen.

Bei ACA handelt es sich um ein plattformneutrales Softwaremodell, das in einer Vielzahl verschiedener Rechnerumgebungen laufende und unabhängig voneinander entwickelte Programme verbinden soll. Konkret ermöglicht das für Herbst dieses Jahres angekündigte Modell den Aufruf, die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen Anwendungen - gleichgültig, ob sie für VMS- oder Unix-Systeme geschrieben wurden.