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01.11.1991 - 

Übernahme von Philips-DV durch DEC im Oktober

Digital Österreich will mit Philips die SNI überholen

WIEN/ZÜRICH (vwd) - Die Digital Equipment Corp. will noch im Oktober die Übernahme der DV-Aktivitäten des holländischen Philip-Konzerns fixieren. Wie der Generaldirektor der österreichischen DEC-Tochter, Hans Dieter Jarnikg erklärte, soll der Umsatz seiner Gesellschaft zusammen mit dem Inlandsgeschäft von Digital Kienzle auf rund drei Milliarden Schilling jährlich anwachsen.

Es steht laut Jarnik noch nicht fest, wie die künftige Unternehmensstruktur in Österreich aussehen werde, ob es zu einer Holding-Lösung oder zu einer Verschmelzung von zweien oder aller drei Österreich-Töchter kommen werde. Mit der Übernahme will Jarnik am DV-Markt Siemens-Nixdorf überholen und auf Platz zwei in Österreich hinter der IBM aufrücken, die einen Marktanteil von 28, 79 Prozent hält. Digital Österreich verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 1, 47 Milliarden Schilling nach 1, 29 Milliarden 1989/90 und hatte 1990 einen Marktanteil von 6973 Prozent; der Gewinn vor Steuern stieg auf 67, 6 (1989/90: 18, 5) Millionen Schilling. Dieses Ergebnis zeige laut Jarnik einen Gewinn von Marktanteilen, zumal der DV-Markt mit einem Wachstum von neun bis zehn Prozent in wesentlich geringerem Umfang expandiert habe.

Der Digital Konzern wies im Vorjahr bei einem Umsatz von 13, 9 Milliarden Dollar einen Verlust von 617, 4 Millionen Dollar aus. Die Verluste gingen zu Lasten des USA-Geschäfts, wo 40 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt worden seien. In Europa erzielte der Konzern mit einem Umsatzanteil von 45 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn voll 474, 2 Millionen Dollar.