Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

08.03.1996 - 

CeBIT '96/CeBIT-Rundgang CD- und MO-Laufwerke

Digital Video Disk kommt nach der CeBIT in den Einzelhandel

Der koreanische Hersteller Samsung liefert zur Zeit das CD- ROM-Laufwerk "SCR-631" mit vierfacher Standardgeschwindigkeit aus. Auf der CeBIT sind aber bereits die Nachfolgege- raete "SCR-730" und "SCR-830" mit sechs- beziehungsweise achtfacher Geschwindigkeit zu sehen. Alle Modelle sind fuer den PC- Einbau konzipiert und verfuegen ueber eine ATAPI-Schnittstelle (= Enhanced IDE).

(Halle 26, Stand C60)

Panasonic kann das portable CD-ROM-Laufwerk "KXL-D470" liefern, das mit rund 670 Mark veranschlagt werden muss. Das Geraet hat eine SCSI-2- Schnittstelle eingebaut, fuer den Anschluss an Notebook liefert Panasonic eine PC-Card vom Typ II mit sowie die entsprechenden Treiber fuer DOS, Windows 3.x und Windows 95 aus. Eingebaut sind 128 KB Zwischenspeicher. Die Transferrate betraegt maximal 600 KB/s, die mittlere Zugriffszeit liegt bei 295 Millisekunden. Ohne Batterien wiegt das CD-Laufwerk KXL-D470 460 Gramm.

(Halle 1, Stand 6c2)

"Multipacs" ist ein externes System mit zwei bis 14 CD-ROM- Laufwerken vom Berliner Systemhaus Data Sharing Optical Media GmbH, das sich ueber die SCSI-Schnittstelle an PCs oder PC-Server anschliessen laesst. Der Hersteller verwendet Laufwerke von NEC, die sechsmal schneller als ein Standard-Audio-CD-Player sind. Die mittlere Zugriffszeit soll bei 145 Millisekunden liegen, die Datentransferrate bei maximal 900 KB/s.

(bei NEC, Halle 11, Stand D58)

Aiwa, ein japanischer Hersteller von Unterhaltungselektronik, steigt zur CeBIT '96 ins Geschaeft mit PC-Peripherie ein. Zu sehen ist das CD-ROM-Laufwerk "ACD-630" mit Platz fuer drei Silberscheiben, das aber erst gegen Ende 1996 in Deutschland erhaeltlich sein wird. Es hat 256 KB Zwischenspeicher und eine SCSI-2-Schnittstelle eingebaut. Die mittlere Zugriffszeit betraegt laut Hersteller weniger als 200 Millisekunden, die Datentransferrate liegt bei 600 KB/s.

(Halle 8, 1. Stock, Stand B32)

Mitsumi bietet das CD-Laufwerk "FX600", das ueber eine Enhanced- IDE-Schnittstelle mit PCs verbunden wird und 128 KB Pufferspeicher eingebaut hat, fuer etwa 300 Mark an. Die Datenuebertragungsrate betraegt ueber 900 KB/s, die Zugriffszeit ist laut Hersteller kleiner als 200 Millisekunden. Treiber fuer Windows 3.x und DOS werden mitgeliefert; unter Windows 95, Windows NT und OS/2 koennen Standardtreiber genutzt werden.

(Halle 8, 1. Stock, Stand E50)

NEC hat das CD-Laufwerk "CDR 273" weiterentwickelt und die Lesegeschwindigkeit auf das Sechsfache der Standard- Audioabtastrate erhoeht. Der Hersteller beziffert die mittlere Zugriffszeit des "CDR 1300A" mit Enhanced-IDE-Schnittstelle auf 145 Millisekunden, die Datentransferrate soll mehr als 900 KB/s betragen. 128 KB Zwischenspeicher sind eingebaut. Der Preis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

(Halle 11, Stand D58)

CD-Rekorder

"CD-Maker II" heisst der CD-Rekorder fuer Macintosh- oder Intel-PCs der Storm GmbH in Ottensoos. Das Geraet hat 1 MB Arbeitsspeicher eingebaut, der Anschluss an den Rechner laeuft ueber die SCSI-2- Schnittstelle. Ein Caddy und die SCSI-Kabel sind im Lieferumfang des 1740 Mark teuren Geraets enthalten. Eine Besonderheit ist laut Strom die bedienerfreundliche Software "CD-Print", die auch mehrere Partitionen auf der CD anlegen kann.

(Halle 8, EG, Stand B32)

Der japanische Konzern JVC offeriert einen CD-ROM-Rekorder, der dank einer Zusatzsoftware aehnlich wie ein Diskettenlaufwerk zu bedienen sein soll. Das Komplettangebot "CD-R Direct" besteht aus dem Rekorder, einem SCSI-Adapter, den Kabeln und der Software sowie zwei CD-Rohlingen. Laut Hersteller ist damit die Nutzung auf jedem PC unter den Betriebssystemen DOS, Windows 3.x und Windows 95 moeglich.

(auf dem Stand von Macrotron Halle 6, Stand F48)

Pinnacle Micro praesentiert den CD-ROM-Rekorder "RCD-5040", der mit doppelter Standardgeschwindigkeit schreibt und mit vierfacher liest. Die Einbauversion des Geraets mit SCSI-Controller wird etwa 1650 Mark kosten. Bei der Macintosh-Version wird Pinnacles Software-Eigenentwicklung "CD-Burner 2.0" mitgeliefert, die PC- Version kommt mit "CD-Creator" von Corel.

(Halle 8, 1. Stock, Stand C27)

Mitsumi zeigt den CD-Rekorder "CR-2200 CS", der beim Schreiben und Lesen mit der doppelten Standardgeschwindigkeit (Doublespeed) arbeitet. Die mittlere Zugriffszeit beziffert Mitsumi auf 270 Millisekunden. 1 MB Arbeitsspeicher ist eingebaut. Zum Lieferumfang des rund 1550 Mark teuren Rekorders gehoeren eine Steuerungssoftware, Audiokabel sowie ein Caddy und ein CD-Rohling.

(Halle 8, 1. Stock, Stand E50)

CD-Bibliotheken

Die DSM Handhabungssysteme GmbH & Co. in Westernstede hat die CD- ROM-Jukebox "Terastore CD 60" entwickelt, die bis zu 170 CDs aufnimmt. Das Geraet wird ueber die SCSI-2-Schnittstelle mit einem Rechner verbunden und laesst sich mit CD-Lesegeraeten und -Rekordern bestuecken. Bei den beiden groesseren Modellen, CD 61 und CD 62, steigt die CD-Kapazitaet auf maximal 290 beziehungsweise 430 Silberscheiben.

(Halle 18, 1. Stock, Stand C14)

Grundig bietet die drei CD-Rekorder-Bibliotheken "GMP 1010 CD", "GMP 2030 CD" und "GMP 3200 CD" an, mit denen sich mittlere bis grosse Mengen an CDs selbst produzieren lassen. Im kleinen 1010- Modell lassen sich zehn, im groesseren 2030-System 30 CDs unterbringen, und in der 3200-Bibliothek ist Platz fuer 200 CD- Rohlinge und vier Rekorder. Grundig kann ausserdem zwei Systeme mit CD-Rekordern und CD-Lesegeraeten liefern: Das System "GMS 1010 CD" nimmt zehn CDs, ein Laufwerk sowie einen Rekorder auf. In der grossen Bibliothek "GMS 3200 CD" hingegen lassen sich dagegen drei Lesegeraete, ein Rekorder sowie 200 Silberscheiben unterbringen.

(Halle 1, Stand 7o1)

Der englische Hersteller Plasmon Ltd. zeigt den CD-Rekorder "CDS 4220", der mit einem CD-Rohling weniger als 2000 Mark kostet. Das Geraet hat eine SCSI-2-Schnittstelle und kann mit der mitgelieferten Software "Easy-CD PRO" von Incat Systems unter den Betriebssystemen Windows, Windows NT und Mac-OS eingesetzt werden. Darueber hinaus offeriert Plasmon zwei Jukeboxen mit CD-Lesegeraeten oder MO- beziehungsweise PD-Laufwerken. Das CD-System fuer 26500 Mark bietet 150 CDs und vier CD-ROM-Laufwerken Platz (Quad-speed). Ein SCSI-2-Anschluss ist eingebaut. Die Datentransferrate betraegt zwischen 600 und 684 KB/s, die mittlere Suchzeit auf einer CD 120 Millisekunden. Unterstuetzt werden die Betriebssysteme Windows und Windows NT sowie Netware und DOS. Die MO- oder PD-Bibliothek nimmt 258 beziehungsweise 300 Medien auf und laesst sich mit bis zu sechs Laufwerken ausstatten.

(Halle 1, Stand 7k4)

WORM-Bibliotheken

Data General offeriert fuer die hauseigenen Aviion-Unix-Server Speicherbibliotheken mit MO-, WORM-Laufwerken und CD-Rekordern. Das Modell "G6613" mit Platz fuer 50 12-Zoll-WORM-Medien bietet eine Gesamtkapazitaet von 327,5 GB. Das System "G6614A" arbeitet mit 5,25 Zoll grossen WORM- oder MO-Scheiben und hat eine maximale Kapazitaet von 36,4 GB. Daneben bietet Data General den CD-Rekorder "5613W" und die CD-Rekorder-Bibliothek "5613J"an, in der sich 500 Silberscheiben und vier CD-Rekorder unterbringen lassen.

(Halle 1, Stand 7f6)

Philips Laser Magnetics Storage aus Raunheim konzentriert sich ganz auf WORM-Laufwerke (Write once read many). Das Infinity-6000- System bringt auf einer 12 Zoll grossen Scheibe bis zu 12 GB Daten unter, die mittlere Suchzeit liegt dank zweier Schreib-/Lese- Koepfen bei rund 100 Millisekunden. Fuer die schon laenger erhaeltlichen Laufwerke der "4000er" Serie sind zwei Kassettenwechsler, "Rapidchanger LF4500" und "Rapidchanger LF4502" erhaeltlich. Die beiden Jukeboxen nehmen fuenf respektive zehn Kassetten auf, was einer Speicherkapazitaet von 28 beziehungsweise 56 GB entspricht.

(Halle 8, 1. Stock, Stand D50)

Magneto-optische Laufwerke

Festplattentempo reklamiert die Storm GmbH in Ottensoos fuer das MO-Laufwerk "Gigaburst". Effektiv betrage die Suchzeit zehn Millisekunden, die Uebertragungsrate soll bei etwa 4,4 MB/s liegen. Das Geraet hat 4 MB Zwischenspeicher und eine SCSI-2-Schnittstelle eingebaut. Entsprechend den Medien koennen 650 MB, 1 oder 1,3 GB auf einer MO-Scheibe gespeichert werden.

(Halle 8, EG, Stand B32)

Auf dem Stand von Pinnacle Micro wird das MO-Laufwerk "Apex" zu sehen sein, das eine Kapazitaet von 4,6 GB pro 5,25-Zoll-Medium hat. Das 2700 Mark teure Laufwerk mit eigener Stromversorgung und SCSI-2-Anschluss hat einen 1 MB grossen Zwischenspeicher eingebaut. Die Datentransferrate betraegt maximal 6 MB/s, die mittlere Suchzeit beziffert Pinnacle Micro auf 19 Millisekunden. In die optische Speicherbibliothek "Alta 75" zum Grundpreis von 9300 Mark lassen sich bis zu zwei dieser Apex-Laufwerke einsetzen. 16 optische Disketten passen in die Bibliothek, so dass die Gesamtkapazitaet 73,6 GB betraegt. Die Diskettenwechselzeit betraegt etwa acht Sekunden.

(Halle 8, 1 Stock, Stand C27)

Freecom in Berlin zeigt externe CD-ROM- und PD-Laufwerke, die eine SCSI-Schnittstelle und einen parallelen Anschluss eingebaut haben. Ein PD-Laufwerk ist eine Kombination aus einem CD-ROM-Player und einem MO-Rekorder. Das Freecom-PD-Laufwerk "Combo 650" fuer rund 1600 Mark kann die gaengigen CD-Formate lesen und beschreibt MO- Scheiben mit einer Kapazitaet von bis zu 650 MB. Die mittlere Suchzeit betraegt 195 beziehungsweise 165 Millisekunden; die Uebertragungsrate 600 respektive 1100 KB/s.

(Halle 8, 1. Stock, Stand B33)

Der Grundig-Konzern aus Fuerth zeigt Jukebox-Systeme mit optischen Laufwerken oder CD-Playern. Die Angebotspalette umfasst die drei Systeme "GMS 1010 MO", "GMS 2040 MO" und "GMS 2080 MO" mit optischen Laufwerken, die eine Gesamtkapazitaet von 13 GB, 60 beziehungsweise 150 GB haben. Alle Geraete besitzen eine SCSI-2- Schnittstelle und enthalten 5,25-Zoll-MO-Laufwerke.

(Halle 1, Stand 7o1)

Olympus praesentiert den Prototyp der MO-Bibliothek "Deltis OLS 10", die Platz fuer zehn 5,25 Zoll grosse MO-Disketten mit einer Gesamtkapazitaet von 26 GB bietet. Ausserdem ist der Prototyp eines MO-Duplikators zu sehen, der vier Kopien einer MO-Scheibe parallel erzeugen kann. Eingebaut ist das Deltis-Laufwerk "MOS 320E", das eine Scheibe mit 230 MB Daten in rund 10,5 Minuten beschreibt.

(Halle 8, 1. Stock, Stand B13)

Digital Video Disk

Toshiba zeigt eines der ersten Digital-Video-Disk-(DVD-)Laufwerke, das die neuen zweiseitigen CDs ("DVD 18") mit einer Kapazitaet von bis zu 17 GB liest. Das Einbaugeraet hat eine SCSI-2- und eine ATAPI-Schnittstelle. Das Laufwerk kann die entsprechenden Medien auch beschreiben: Auf einer einmal beschreibbaren Silberscheibe lassen sich heute bis zu 3,8 GB unterbringen, bei einer mehrfach beschreibbaren DVD sind es immerhin noch 2,6 GB. Die Uebertragungsrate im Dauerbetrieb betraegt etwa 1350 KB/s.

(Halle 8, 1. Stock, Stand C43)