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23.08.1996 - 

PC-Division unter Profitdruck

Digital will Intel-Rechner technisch aufwerten

Schwerpunkte der Generalüberholung sollen nach Aussagen von Analysten eine noch stärkere Unterstützung des Betriebssystems Windows NT und verbesserte Netzwerk- und Server-Management- Fähigkeiten sein.

In der "Prioris"-Server-Linie sollen Modelle mit 180- und 200- Megahertz-Pentium-Pro-CPUs und redundanten Stromversorgungen und während des Betriebs austauschbaren Festplatten eingeführt werden. Die "Celebris"-Workstations werden komplett auf den Pentium-Pro- Chip umgestellt und sollen verbesserte Grafikfähigkeiten und eine Unterstützung des "Natoma"-Chipsatzes erhalten.

Die Meinungen der Experten zu DECs Bestrebungen differieren. "Digital hat eigentlich immer gute Produkte gehabt. Sie wurden aber nie richtig und durchgängig vermarktet", meint James Bauer, Leiter des technischen Supports am Bates College in Lewiston, Maine. Chuck Robertson, Systemanalytiker der Citgo-Raffinerie in Texas, vermißt Kontinuität: "DECs Erzeugnisse scheinen nicht von Dauer zu sein. Wer in ein Produkt investiert, erwartet, daß es ein paar Jahre auf dem Markt bleibt."

Die PC-Division von Digital unter Leitung von Bruce Claflin steht seitens der Konzernmutter unter enormem Profitdruck. Sie hatte durch ihre schlechten Ergebnisse entscheidend zu den Verlusten des Unternehmens im vergangenen Quartal beigetragen, als DEC Verluste von 433 Millionen Dollar ausweisen mußte. Verschiedene DEC- Offizielle, darunter auch CEO Robert Palmer, hatten in der Vergangenheit bereits geäußert, man überlege Alternativen zur Lieferung von PC-Produkten an DEC-Kunden. Analysten deuteten dies dahingehend, daß sich die Firma möglicherweise von ihrer PC- Produktion trennen und diese an andere Hersteller outsourcen wolle.