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22.02.2007

Digitale Foto-Vielfalt

Gut zwei Wochen vor der Foto-Leitmesse PMA hat Nikon sieben neue Coolpix-Modelle vorgestellt, die den gesamten Bereich vom preiswerten Einsteigermodell bis zur High-End- Kompakten abdecken.

Von Dr. Thomas Hafen

Mit sieben neuen Modellen feiert Nikon das zehnjährige Jubiläum der Marke "Coolpix". Die interessanteste Neuvorstellung ist die "P5000", ein direkter Konkurrent zur "PowerShot G7" von Canon. Die Kamera ist mit einem Zehn-Megapixel-Chip und einem 2,5-Zoll-Display ausgerüstet. Das Objektiv deckt bei einer Lichtstärke von 1:2,7 bis 1:5,3 einen Brennweitenbereich von 36 bis 126 mm ab (bezogen auf Kleinbild). Sie bietet unter anderem eine mechanische Bildstabilisierung im Objektiv, die der Hersteller als "Vibration Reduction" (VR) bezeichnet. Der Verwacklungsschutz lässt sich durch den "Anti-Shake Mode" noch verbessern. Er kombiniert höhere ISO-Werte - und damit kürzere Belichtungszeiten - mit einem "Best Shot Selector", der aus bis zu zehn Serienbildern das schärfste heraussuchen kann.

Die Empfindlichkeit lässt sich auf bis zu ISO 3.200 pushen, allerdings muss dazu die Bildgröße auf fünf Megapixel reduziert werden. Die Praxistauglichkeit einer solchen Einstellung darf allerdings bezweifelt werden. In der Regel liefern ISO-Einstellungen über 400 bei Kompaktkameras kaum brauchbare Ergebnisse.

Der Brennweitenbereich der Kamera lässt sich mit dem Televorsatz TC-E3ED auf 378 mm erweitern (bezogen auf Kleinbild). Mit dem neuen Weitwinkelvorsatz WC-E67 kann der Kunde die Brennweite auf 24 mm reduzieren. Des Weiteren bietet die Kamera einen genormten Zubehörschuh, an dem sich externe Nikon-Blitzgeräte mit i-TTL-Steuerung anschließen lassen.

Die P5000 ist voraussichtlich im März erhältlich, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 419 Euro. Der Weitwinkelkonverter soll 129 Euro kosten.

Kompakte S-Klasse

Besonders kompakt ist die "S50c". Sie ist nur zwei Zentimeter flach und bietet neben 7,2 Megapixeln Auflösung und einem Drei-Zoll-Display ein F1:3,3-4,2/38-114mm-Zoom-Objektiv (Brennweite auf Kleinbild bezogen). Wie bei der P5000 hat der Hersteller sein op- tisches Bildstabilisationssystem "VR" (Vibration Reduction) verbaut.

Für die Übertragung der Bilder steht neben einer USB-2.0.-Schnittstelle auch WLAN zur Verfügung. Über den Dienst "Coolpix Connect" kann der Fotograf außerdem Bilder drahtlos auf einem Nikon-Server sichern. Die S50c ist voraussichtlich im März 2007 verfügbar. Sie soll 379 Euro kosten.

Die beiden Modelle "S200" und "S500" im schlanken Metallgehäuse bedienen das mittlere Preissegment. Beide sind mit einem Sieben-Megapixel-Chip und einem 2,5-Zoll-Display ausgestattet. Die S500 ist wie die Modelle "P5000" und "S50c" mit der optischen Bildstabilisation VR (Vibration Reduction) und der bereits bei der P5000 beschriebenen "Anti-Shake"-Funktion ausgestattet.

Außerdem bietet die S500 einen erweiterten Empfindlichkeitsbereich, der bis ISO 2.000 reicht und mit 35-105mm Brennweite (bezogen auf Kleinbild) einen etwas anderen Zoombereich hat als die S200 (38-114mm). Die Lichtstärke ist mit 1:2,8 bis 1:4,7 leicht höher als bei der S200 (1:3,1-1:5,9).

Die unverbindliche Preisempfehlung für die S200 liegt bei 249 Euro, die S500 soll 329 Euro kosten. Beide sind ab März verfügbar.

In der L-Serie preiswerter Kameras heißen die drei Neuen "L10", "L11" und "L12". Sie unterscheiden sich unter anderem in der Auflösung: Die L10 bietet fünf Megapixel, bei der L11 sind es sechs, und die L12 ist mit einem Sieben-Megapixel-Chip ausgestattet. Auch die Monitorgröße unterscheidet sich. Sie nimmt von 2 Zoll (L10) über 2,4 Zoll (L11) auf 2,5 Zoll bei der L12 zu. L10 und L11 sind mit dem gleichen Zoomobjektiv ausgestattet, das bei einer Lichtstärke von 1:2,8 bis 1:5,2 einen Bereich von 37,5 bis 112,5mm (bezogen auf KB) abdeckt. Bei der L12 kommt ein 1:2,8-1:4,7/35-105mm-Objektiv zum Einsatz. Dieses ist wie bei der P5000 mit der VR-Bildstabilisation ausgestattet.

Die unverbindliche Preisempfehlung für die L10 liegt bei 139 Euro, die L11 soll 169 Euro und die L12 199 Euro kosten. L10 und L11 sind ab Ende Februar erhältlich, die L12 kommt erst im April.