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11.11.2015 - 

IDC-Prognosen 2016

Digitale Transformation lässt keinen Stein auf dem anderen

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
In den kommenden zwei Jahren werden zwei Drittel der 2000 weltweit führenden CEOs die digitale Transformation ins Zentrum ihrer Wachstumsstrategie rücken, prophezeit IDCs Chief-Analyst Frank Gens im Rahmen den aktuellen Prognosen des Marktforschungsunternehmens.

Laut IDC haben viele Unternehmen bereits moderne Technologien wie Cloud- und Analytics-Systeme, mobile Lösungen sowie Social-Plattformen eingeführt. Diese Firmen gingen nun in den "Innovation Stage" über. Diese Phase der Digitalisierung, in der es um Innovation und Transformation gehe, werde in den kommenden drei bis fünf Jahren weiter Fahrt aufnehmen. Der Zeitpunkt, an dem sich Unternehmen in großem Stil mit der digitalen Transformation befassen, sei nun da. IDC spricht von der "Digital Transformation Economy".

Digitalstrategie frisst die IT-Budgets

"Die Umwälzungen der digitalen Transformation werden dann branchenübergreifend zu spüren sein, wenn die Unternehmen den sprichwörtlichen Schalter umlegen und ihre Anstrengungen bei der digitalen Transformation deutlich ausweiten, um sich eine führende Position in dieser neuen Economy zu sichern", meint IDCs Senior Vice President und Chief Analyst Frank Gens. Die Ausweitung der Digital-Business-Strategien innerhalb der kommenden 24 Monate werde mehr als die Hälfte der IT-Ausgaben der Firmen in Beschlag nehmen, bis 2020 sollen es sogar bis zu 60 Prozent sein. (Siehe dazu auch: Ein neues Management für eine hybride IT

Das neue Mantra: Cloud first

IDC spricht von Technologien der "Third Platform", wenn es um die digitale Transformation geht.
IDC spricht von Technologien der "Third Platform", wenn es um die digitale Transformation geht.
Foto: IDC

"Cloud first" werde zum neuen Mantra der Unternehmens-IT. Nahezu keine der modernen Technologien oder der zentralen digitalen Transformationsinitiativen könne ohne die Cloud umgesetzt werden. Die Marktforscher gehen davon aus, dass bis 2020 die Ausgaben für Cloud-Dienste, Hard- und Software zur Cloud-Unterstützung sowie für Implementierung und Management der Cloud-Services die Grenze von 500 Milliarden Dollar übersteigen werden. Das wäre mehr als das Dreifache der heute aufgewendeten Summe.

"Alle Firmen werden zu Softwarefirmen"

Laut IDC ist die "Transformations-Ökonomie" in erster Linie Code-getrieben. Die Fähigkeit der Organisationen zu wachsen und sich am Markt zu behaupten, hänge zunehmend von ihren Innovationen ab. Diese seien bestimmt durch die Größe der Software-Entwicklungsteams und deren Können. Alle Firmen werden zu Softwarefirmen, prophezeien die Analysten. Wer Digitalisierungsprojekte umsetze, müsse seine Entwicklungskapazitäten bis 2018 mehr als verdoppeln. Die Entwickler würden sich nahezu ausschließlich mit der digitalen Transformation befassen.

Daten-Pipelines müssen her

IDC wagt zehn Prognosen für 2016, die hier als "Bubbles" dargestellt sind. Am wichtigsten ist demnach die digitale Transformationsstrategie des CEO. Umgesetzt wird sie mit der "Third-Platform-IT", also mit Cloud-, Analytics-, Social- und Mobile-Produkten.
IDC wagt zehn Prognosen für 2016, die hier als "Bubbles" dargestellt sind. Am wichtigsten ist demnach die digitale Transformationsstrategie des CEO. Umgesetzt wird sie mit der "Third-Platform-IT", also mit Cloud-, Analytics-, Social- und Mobile-Produkten.
Foto: IDC

Doch nicht nur die Algorithmen, auch die Daten und der Umgang mit ihnen werden entscheidend. Bei IDC heißt es, der Erfolg der Transformations-Ökonomie werde davon abhängen, ob es gelinge, stabile "Daten-Pipelines" für Datenströme zum und vom Unternehmen zu etablieren. Bis 2018 erwartet IDC, dass der Zulauf externer Daten zu Organisationen mit fortgeschrittenen Digitalisierungsinitiativen bis um den Faktor fünf anwachsen wird. Firmen, deren digitale Transformation extrem weit fortgeschritten ist, werden die Menge der ausgehenden Daten um den Faktor 500 oder mehr steigern.

IoT bringt Wettbewerbsvorteile

Erwartungsgemäß spielt auch bei IDC das der digitalen Transformation spielt das Internet of Things (IoT) eine herausragende Rolle. IDC erwartet, dass sich die Anzahl an Geräten im IoT auf mehr als 22 Milliarden verdoppeln wird. Das wiederum wird die Entwicklung von 200.000 neuen Apps und Lösungen zur Folge haben, die davon profitieren. Diese Geräte und Lösungen haben das Potenzial, in beinahe jeder Branche Wettbewerbsvorteile neu zu definieren. IDC prognostiziert, dass sich die besonders interessanten IoT-Entwicklungen in den Bereichen Fertigung, Transport, Handel und Gesundheitswesen entwickeln werden.

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