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08.10.1982

DIN - Deutsches Institut für Normung:Neue Normen für die Informationsverarbeitung

Im Monat August 1982 wurden vom Normenausschuß Informationsverarbeitung (NI) im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. die folgenden Normen und Norm-Entwürfe veröffentlicht, die bei der Beuth-Verlag GmbH in 1000 Berlin 30, Burggrafenstraße 4 bis 10, erhältlich sind.

Auf dem Gebiet der Datenträger erschien die Norm

DIN 66 012 Spulen für Magnetband 12 zur Speicherung digitaler Daten

Diese Norm dient dazu, Spulen für Magnetbänder zur Speicherung digitaler Daten mit dem Nennmaß 12 Millimeter, siehe DIN 66 011 Teil 1, unter verschiedenen Datenverarbeitungsanlagen austauschbar zu machen. Sie legt die Maße, Bezeichnung und Kennzeichnung von Spulen sowie die Anforderungen an Spulen fest. Diese Norm behandelt Spulen für gewöhnliche Anforderungen (A) der Größe 16, 18, 22 und 27, die nicht in Verbindung mit dem Selbstladering DIN 66 240 - B benutzbar sind sowie Spulen für erhöhte Anforderungen (B) der Größe 27, die in Verbindung mit dem Selbstladering DIN 66 240 - B benutzbar sind.

Ferner erschien die Norm

DIN 66 240 Selbstladeringe für Spulen mit Magnetband 12 zur Speicherung digitaler Daten

Diese Norm dient dazu, Selbstladeringe vom Typ B für Spulen DIN 66 012 - B 27 mit Magnetband 12 zur Speicherung digitaler Daten unter verschiedenen Datenverarbeitungsanlagen austauschbar zu machen. Sie legt die Maße, Bezeichnung und Kennzeichnung von Selbstladeringen sowie die Anforderungen an Selbstladeringe fest.

Der Selbstladering ist ein Ring, der im geschlossenen Zustand die Spule am Flanschumfang einschließt, um das Magnetband gegen Staub und Verschmutzung sowie Beschädigung bei Transport und Lagerung zu schützen. Der Selbstladering hat eine Verriegelung, die sowohl von mechanischen Vorrichtungen des Magnetbandgerätes als auch manuell ein Öffnen und Verschließen des Ringes erlaubt.

Darüber hinaus ist der Selbstladering mit einem System von Luftkanälen versehen, mit deren Hilfe die in die Lufteinlaßöffnung eingeblasene Luft pneumatisch den Magnetbandanfang vom Wickel löst. Durch gleichzeitiges Drehen der Spule wird das Magnetband aus der Bandauslaßöffnung transportiert und so ein entsprechend konstruiertes Magnetbandgerät geladen.

Als Norm-Entwurf wurde veröffentlicht

DIN 9781 Teil 10 Büro- und Datentechnik; Identifikationskarten aus Kunststoff oder kunststofflaminiertem Werkstoff; Anforderungen an Echtheitsmerkmale mit einer Einspruchsfrist bis 31. Dezember 1982.

Dieser Norm-Entwurf legt Anforderungen an Echtheitsmerkmale für Identifikationskarten fest. Echtheitsmerkmale in Identifikationskarten dienen zum Schutz gegen Fälschung und Verfälschung von Identifikationskarten.

Maschinell erkennbare Echtheitsmerkmale sollen geheimgehalten werden. Es ist daher nur in besonderen Fällen möglich, über spezielle Echtheitsmerkmale und Methoden zu ihrer Erkennung Normen zu veröffentlichen.

Unabhängig davon sollte dem Anwender von Identifikationskarten ein Einblick in mögliche Maßnahmen zum Schutz gegen Fälschung und Verfälschung gegeben werden und damit die Möglichkeit, die von dem Hersteller vorgeschlagenen Methoden zu bewerten.

Dieser Norm-Entwurf dient damit der Versachlichung der Kommunikation zwischen Hersteller und Anwender von Identifikationskarten.

Auf dem Gebiet der Schnittstellen erschien die Norm

DIN 66 020 Teil 2 Funktionelle Anforderungen an die Schnittstelle zwischen DEE und DÜE in Datennetzen

Zweck dieser Festlegungen ist es, die Grundlage zu schaffen, daß Datenendeinrichtungen (DEE) verschiedener Herkunft mit Datenübertragungseinrichtungen (DÜE) in digitalen Datennetzen zusammenarbeiten können.

Die in dieser Norm aufgeführten Schnittstellenleitungen dienen dazu, Daten-, Takt-, Wähl-, Melde- und Steuersignale zwischen DEE und DÜE zu übergeben. Die zur Übertragung von Datensignalen bestimmten Schnittstellenleitungen dienen zusätzlich noch zur Übertragung von Wähl-, Melde- und Steuersignalen, die zum Zwecke des Verbindungsauf- und -abbaues erforderlich sind. Die Norm entspricht der Empfehlung CCITT X.24, wie sie im Yellow Book Volume VIII.2 - 1981 veröffentlicht ist.

Auf dem Gebiet der Codierung erschien der Norm-Entwurf

DIN 66 226 Informationsverarbeitung; Codierung maschinell lesbarer Zeichen (MICR und OCR) mit einer Einspruchsfrist bis zum 31. Dezember 1982.

In diesem Norm-Entwurf wird die Codierung von Zeichen festgelegt, die von einem Lesegerät maschinell gelesen und erkannt werden, sowie Steuerzeichen, die vom Lesegerät generiert werden können.

Dies gilt für die

- Schrift CMC 7 nach DIN 66 007

- Schrift A nach DIN 66 008

- Schrift B nach DIN 66 009 und

- Schrift E 13 B nach ISO 1004 - 1977.

Im Norm-Entwurf werden die Zeichen, die von einem Lesegerät erkannt werden, Bitmustern zugeordnet. Die so codierte Information wird vom Lesegerät weiter gegeben, wobei die Daten mittels Datenträger (wie zum Beispiel Magnetband), durch Datenübertragung oder durch direkte Verbindung übergeben werden können. Die Codierung kann auch von druckenden Geräten verwendet werden, um die Information z... ...drucken, die später gelesen werden soll.

Auf dem Gebiet der Terminologie wurde der Norm-Entwurf

DIN 44 300 A2 Informationsverarbeitung; Begriffe; Änderung 2 zum Entwurf DIN 44 300

herausgegeben mit einer Einspruchsfrist bis 31. März 1983. Dieser Norm-Entwurf ist die 2. Ergänzung zum Entwurf DIN 44 300 vom März 1982 und enthält Definitionen zum Begriffskomplex Datenstruktur, Speicherorganisation, Betriebsarten, Betriebsverhalten. Die vorgesehene Norm soll einteilig erscheinen.

Mitträger ist der NI beim Norm-Entwurf

DIN 32 758 Büro- und Datentechnik; Rechenmaschinen; Tastatur für elektrische Taschenrechner,

zu dem eine Einspruchsfrist bis 31. Dezember 1982 besteht. Mit diesem Norm-Entwurf werden die Anordnungen sowie die maßliche Zuordnung der Funktionstasten für elektronische Taschenrechner festgelegt.

Da Taschenrechner in hohem Maße im Ausbildungsbereich verwendet werden, soll mit diesem Norm-Entwurf eine Vereinheitlichung der Tastatur in den wesentlichen Funktionen erreicht werden.

Bei der Vielzahl unterschiedlicher Taschenrechner am Markt, war es Aufgabe des zuständigen Normenausschusses, eine Anordnung festzulegen, die bedientechnisch sinnvoll ist, dabei aber einer Vielzahl von vorhandenen Taschenrechnern entspricht.

Nachzutragen sind noch die in den Vormonaten (Mai, Juni, Juli 1982) veröffentlichten Arbeitsergebnisse:

Juli 1982

Entwurf 1) DIN 66 244 Teil 2

Schnittstelle zwischen DEE und DOE in Datennetzen; Synchrone Übertragung und Verbindungssteuerungsverfahren bei Leitungsvermittlung

Entwurf 1) Beiblatt 1 zu DIN 66 234 Teil 6

Bildschirmarbeitsplätze; Gestaltung des Arbeitsplatzes; Beispiele

Entwurf 1) DIN ISO 7942

Informationsverarbeitung; Graphisches Kernsystem (GKS); Funktionale Beschreibung

DIN 66 282 (Vornorm)

Auf 9 Spuren im GCR-Verfahren beschriebenes Magnetband zur Speicherung digitaler Daten; Zeichendichte 246 Zeichen pro Millimeter

Juni 1982

Entwurf 2) DIN 44 300 A1

Informationsverarbeitung; Begriffe; Änderung 1 zum Entwurf DIN 44 300

Entwurf 3) DIN 66 001

Informationsverarbeitung; Sinnbilder und ihre Anwendung. Die Anwendung umfaßt die Darstellungsarten Datenflußplan, Programmablaufplan, Programmnetz, Datennetz, Programmhierarchie, Datenhierarchie und Konfigurationsplan.

Entwurf 3) Beiblatt 1 zu DIN 66 001

Informationsverarbeitung; Anordnung der Sinnbilder auf einer Zeichenschablone

Mai 1982

Entwurf 4) DIN ISO 7498

Informationsverarbeitung; Kommunikation Offener Systeme; Basis-Referenzmodell

Entwurf 4) DIN 60 234 Teil 6

Bildschirmarbeitsplätze; Gestaltung des Arbeitsplatzes

1) Einsprüche bis 30. November 1982

2. Einsprüche bis 31. März 1983

4) Einsprüche bis 31. Oktober 1982

4) Einsprüche bis 30. September 1982