Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

04.07.1975

Dipl.-Ing. Christoph Heitz (37), bislang als CW-Redakteur zuständig für die Software-Seiten, wechselt zum 1. Juli 1975 zur Schwesterfirma der Computerworld GmbH, der IDC Deutschland GmbH, einem Marktforschungsunternehmen für die Computer-Industrie. Der

Dipl.-Ing. Christoph Heitz (37), bislang als CW-Redakteur zuständig für die Software-Seiten, wechselt zum 1. Juli 1975 zur Schwesterfirma der Computerworld GmbH, der IDC Deutschland GmbH, einem Marktforschungsunternehmen für die Computer-Industrie.

Der Schwerpunkt seiner neuen Aufgaben liegt bei EDV-Markt-Untersuchungen und -studien sowie der Mitarbeit am 14tägig erscheinenden EDP Deutschland Report. Heitz konnte in seinen früheren Tätigkeiten bei Siemens, IABG und GfS (Gesellschaft für Systementwicklung) Erfahrungen in den Bereichen Operations Research, Systemanalyse und Projektmanagement sammeln. rai

CW-Redakteurin Gabi Raimondi, die bisher die "EDV-Karriere" und die Rubrik "Menschen und Meinungen" betreute, übernimmt ebenfalls zum 1. Juli 1975 einen neuen Aufgabenbereich. Sie wird zukünftig für den "EDV-Personalmarkt" und für "Market Research" zuständig sein. Der gelernten Journalistin und Dipl.-Dolmetscherin für Englisch kommen dabei ihre Praxiskenntnisse auf dem PR-Sektor und ihre frühere Tätigkeit als Kontakterin in einer bekannten deutschen Werbeagentur zugute.

Neu im Redaktionsteam der Computerwoche ist der langjährige Wirtschaftsjournalist Heinz Saur (53), zuletzt beim "Industriemagazin", München, zuständig für EDV.

Saur wird ab 1. Juli 1975 die Software-Seiten und die "EDV-Karriere" betreuen. Er vervollkommnete sein journalistisches Handwerk unter anderem bei den "Vereinigten Wirtschaftsdiensten"

(VWD) in Frankfurt, beim "Handelsblatt" in Düsseldorf und in der Öffentlichkeitsarbeit der Philips Electrologica in Siegen. rai

Bundesforschungsminister Hans Matthöfer glaubt nicht an ein endgültiges Scheitern der Unidata. Das erklärte er in einem Interview gegenüber dem "Handelsblatt", Düsseldorf.

Bei der bevorstehenden Fusion zwischen der Compagnie Internationale pour L'Informatique (CII) und der Compagnie Honeywell Bull sei es den Franzosen "lediglich darum gegangen, ihre leichtgewichtige Position im Vergleich zu Siemens zu stärken". In diesem Zusammenhang wies Matthöfer Vorwürfe zurück, daß die Unidata zu einem "Milliardengrab" für bundesdeutsche Fördermittel geworden sei.

Von den rund 1,8 Milliarden des 2. Datenverarbeitungsprogrammes, das Ende 1975 ausläuft, seien 40 Prozent an die Industrie gegangen, den Löwenanteil, etwa 480 Millionen Mark, habe Siemens für bestimmte Projekte erhalten. Diese Entwicklungen seien jetzt für Siemens genauso einsatzfähig, so Matthöfer, "als ob nichts geschehen wäre".

Im übrigen wolle an jetzt versuchen, "möglichst viel von der Unidata beizubehalten", erklärte Matthöfer. Er habe die französischen Stellen dieserhalb um Auskunft gebeten, aber bislang noch keinen Bescheid erhalten. rai

"IBM's System 360 war kein technologischer Durchbruch, wohl aber ein Marketing-Meisterstück", erklärte Dr. A. J. Perlis, Professor für Computer Science an der berühmten Yale University, als Zeuge der Anklage im Antitrust-Prozeß USA gegen IBM.

"Des Anwenders Bedürfnis nach fortschrittlicheren Maschinen", betont Perlis, "wurde bei der 360-Serie nicht durch wirkliche technologische Innovation befriedigt". Ihr Erfolg erklärte sich vielmehr aus Marketing-Gesichtspunkten: Erstmalig konnte der Anwender auf größere Systeme übergehen, ohne seine Software ändern zu müssen.

Nach Professor Perlis' Meinung stellen dagegen die Eniac, die Univac I, die IBM 704. die 660 von Control Data und die PDP-8 von Digital Equipment "echte kreative Meisterstücke dar, mit denen ein technologischer Durchbruch in der Geschichte des Computers gelang". rai

Dr. Jürg Tschirren (50), Geschäftsführer der Honeywell Bull GmbH, Köln, ist auf der ordentlichen Hauptversammlung des Bundesverbandes der Büromaschinen-Import- und Vertriebsunternehmen (BVB) in Hamburg zum BVB-Vorstandsvorsitzenden gewählt worden.

In dieser Organisation sind die deutschen Tochtergesellschaften beziehungsweise Niederlassungen internationaler EDV- und Büromaschinenhersteller sowie Handels- und Vertriebsunternehmen der Bereiche Informationstechnik und Büroausstattung vertreten.

Dem neuen Vorstand gehören ferner an: Franz C. Grohs, Geschäftsführer der Sperry Univac GmbH, Sulzbach/Taunus; Rudi Häussler, Inhaber der Häussler KG, Stuttgart; Dr. Heinz Munter, Leiter des Geschäftsbereichs Bürotechnik der Philips GmbH, Hamburg; Franz Otto, alleiniger Geschäftsführer der Rex Rotary Deutschland GmbH, Hamburg; Direktor Dietrich Seedorf, IBM Deutschland GmbH, Stuttgart; Direktor Helmut W. Walter, Rank Xerox GmbH, Düsseldorf.

Ungewohnte starke Winde und ein Mannschaftsgewicht, das um 40 Kilogramm unter dem Normengewicht der übrigen Tornado-Mannschaften lag, haben Marketing-Mann Jürgen Tiemann (Varian Data Machines-GmbH, München) den erhofften, großen Erfolg bei der Kieler Woche "versalzen". Zu Anfang hatte der Neunundzwanzigjährige in der olympischen Tornado-Klasse einen zweiten Platz geschafft. In der Schlußwertung reichte es "nur" für eine Position im Mittelfeld der Katamaran-Boote. Tiemann: "Wir müssen also bis zur Teilnahme an den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Kiel, Anfang September, feste trainieren. rai