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05.04.2002 - 

Geschwindigkeitsvorteile durch eigene Datenbank

Directory für E-Business-Szenarien

MÜNCHEN (CW) - Mit der "Dirx Extranet Edition" stellt der Siemens-Bereich IC Networks einen Directory Server für E-Business-Anwendungen vor. Das Produkt ist laut Hersteller für Service-Provider, Carrier sowie Großunternehmen konzipiert, die ein Extranet für ihre Kunden, Partner oder Lieferanten aufbauen wollen.

In modernen Netzstrukturen spielen Directories eine immer wichtigere Rolle. So ist eine große Anzahl von Teilnehmern zu verwalten, und viele Benutzer wollen parallel auf Ressourcen zugreifen. Value Added Services, E-Business- und Security-Anwendungen erhöhen die Anforderungen an Zugriffsmenge und -geschwindigkeit zusätzlich. Ein Marktsegment, für das die Radicati Group in der Studie "Directory Services Market Trends, 2001-2005" ein Wachstum von bis zu 120 Prozent für den Zeitraum 2002 bis 2005 prognostiziert.

Einen Weg, diese steigende Datenflut zu bewältigen, glaubt Siemens mit der Dirx Extranet Edition gefunden zu haben. Für ihr Directory entwickelten die Münchner einen eigenen Datenbank-Kernel, der für viele parallele Zugriffe optimiert sei und bis zu mehrere hundert Millionen Verzeichniseinträge auf einem Server skaliere. Überzeugt von der Leistungsfähigkeit dieses Ansatzes verspricht die Dirx-Mannschaft Konkurrenten wie Iplanet oder Critical Path einen Schock in Sachen Performance.

Das neu entwickelte und zum Patent angemeldete Zugriffsverfahren sorge mit einer optimierten Indizierung dafür, dass die gesuchten Informationen im Verzeichnis schneller gefunden werden als bei bisherigen Methoden. Ferner lassen sich laut Siemens mittels Bulkloading große Datenmengen in kurzer Zeit auf den Server laden, beispielsweise zum ersten Einspielen von bereits vorhandenen Teilnehmerdaten oder um eine neue Datengruppe den vorhandenen hinzuzufügen. Die Directory-Lösung basiert auf Version 3 des Standards Lightweight Directory Access Protocol (LDAPv3).

Beim Zugriff auf das Directory haben die Anwender mehrere Wahlmöglichkeiten: Per Browser, mit Hilfe eines LDAP-Clients oder von unterwegs mittels Wireless Application Protocol (WAP) via Handy. (hi)

Abb: Architektur des Dirx-Extranet

Die selbst entwickelte Datenbanktechnologie DBAM, so verspricht Siemens, erlaubt schnellere Zugriffe auf die Directory-Informationen. Quelle: Siemens