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22.10.1999 - 

Vier Kernbereiche definiert

Direktvertreiber Dell fährt weiter einen aggressiven Expansionskurs

MÜNCHEN (CW) - Hauptaugenmerk für Dell bleibt die Gewinnung von Marktanteilen, die zu Lasten der Mitbewerber gehen sollen.

Firmenchef Michael Dell befindet sich im PC-Geschäft weiter auf Expansionskurs. Ins Auge gefaßt hat der Texaner den Bereich Unix, vor allem vor dem Hintergrund der zukünftigen IA-64-Architektur von Intel. Linux sei ein interessanter Markt, erklärte Dell auf einem Analystenkongreß in Florida, "aber nichts im Vergleich zu Windows und Windows 2000". Die erwarteten Einbrüche im PC-Geschäft dadurch, daß Unternehmen ihre Rechner nicht mehr so rasch gegen neue austauschen, ließen sich durch neue Funktionen wie Breitband- und kalbellose Techniken kompensieren.

Einen Unsicherheitsfaktor stellten allerdings die Preise für Flachbildschirme dar. Derzeit sei der Preisunterschied zwischen Notebooks und Desktops so groß wie lange nicht. Wenn sich das ändere, könnten die Notebook-Verkäufe in den kommenden drei bis vier Jahren ein Drittel des PC-Geschäfts ausmachen, glaubt Dell.

Daß sich durch das Erdbeben in Taiwan die Liefersituation für seine Firma verschlechtert, schließt der Firmenchef, der gerade von einem Asienbesuch zurückkam, wegen der großen Abnahmemengen nahezu aus. Das Brot- und Buttergeschäft von Dell sei weiterhin die Ausweitung des Hardware-Marktanteils zu Lasten der Konkurrenz.

Daran ändert auch nichts, daß die Texaner vermehrte Anstrengungen bei Service und Support, System-Management und insbesondere im Beratungsgeschäft über das Internet unternehmen. In den kommenden sechs Monaten will der Direktanbieter die Anzahl der Lösungszentren, wo Kunden ihre Applikationen auf Dell-Hardware testen können, auf sechs erhöhen.

Zugleich soll Service und Support verstärkt über das Web angeboten werden, denn die Nachfrage nach Diensten, die eine große Anzahl an Servicetechnikern erforderten, sei rückläufig. Neben den Computerservices machte der Firmenchef noch drei weitere Bereiche aus, von denen er sich Wachstum verspricht: Das Geschäft im Soho-Markt, bei Enterprise-Systemen sowie eine räumliche Ausweitung. Jedes der vier Segmente sei gut für einen Umsatz von zehn Milliarden Dollar.