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11.08.2010

Disney steigert Gewinn im 3Q um 40%

NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Unterhaltungskonzern Disney hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2009/10 dank Kassenschlagern wie dem Film "Toy Story 3" und der Erholung des Werbemarkts seinen Gewinn um 40% gesteigert und die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Doch das Geschäft mit Freizeitparks und DVDs bleibt weiterhin schwierig. Im dritten Quartal, das am 3. Juli endete, erhöhte die Walt Disney Co ihren Gewinn auf 1,33 Mrd USD bzw 0,67 USD je Aktie von 954 Mio USD bzw 0,51 USD je Aktie, wie der Konzern aus Burbank am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz stieg um 16% auf 10 Mrd USD. Damit übertraf Disney die Erwartungen der von Thomson Reuters befragten Analysten deutlich, die im Mittel mit einem Gewinn je Aktie von 0,58 USD bei Erlösen von 9,38 Mrd USD gerechnet hatten.

NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Unterhaltungskonzern Disney hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2009/10 dank Kassenschlagern wie dem Film "Toy Story 3" und der Erholung des Werbemarkts seinen Gewinn um 40% gesteigert und die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Doch das Geschäft mit Freizeitparks und DVDs bleibt weiterhin schwierig. Im dritten Quartal, das am 3. Juli endete, erhöhte die Walt Disney Co ihren Gewinn auf 1,33 Mrd USD bzw 0,67 USD je Aktie von 954 Mio USD bzw 0,51 USD je Aktie, wie der Konzern aus Burbank am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz stieg um 16% auf 10 Mrd USD. Damit übertraf Disney die Erwartungen der von Thomson Reuters befragten Analysten deutlich, die im Mittel mit einem Gewinn je Aktie von 0,58 USD bei Erlösen von 9,38 Mrd USD gerechnet hatten.

Ein Grund für das unerwartet gute Abschneiden war die Filmsparte, die in die Gewinnzone zurückkehrte und einen operativen Gewinn von 123 Mio USD erzielte nach dem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 12 Mio USD verbucht worden war. Der Umsatz der Sparte kletterte um 30% auf 1,64 Mrd USD. Profitieren konnte Disney dabei von den Kassenschlagern "Toy Story 3", "Alice in Wonderland" und "Iron Man 3". Allerdings musste Disney-CEO Bob Iger eingestehen, dass das Geschäft mit dem Verkauf von DVDs "weiterhin schwierig bleibt und schwierig bleiben wird". Einen Großteil ihrer Gewinne erzielen Filmstudios mit dem Verkauf von DVDs.

Die Fernsehsendersparte profitierte insbesondere von der Erholung des Werbemarkts und steigerte ihren operativen Gewinn um 43% auf 1,89 Mrd USD. Zudem ließen beim Sportsender ESPN die Fußball-Weltmeisterschaft und die Übertragung zweier zusätzlicher Endrundenspiele der nationalen Basketballliga NBA die Werbeumsätze im dritten Quartal nach Angaben von Disney-CFO Jay Rasulo um 31% steigen. Der Fernsehsender ABC konnte die Werbepreise um 33% gegenüber der Vorjahresperiode erhöhen.

Die Freizeitparksparte, die zweitgrößte Sparte des Konzerns, litt unter der schwachen Konjunktur und verdiente im dritten Quartal mit 477 Mio USD 8% weniger. Die Besucherzahlen in den US-Freizeitparks des Konzerns sanken um 3%, bereinigt betrug das Minus laut CFO Rasulo jedoch nur 1%. Das dritte Quartal hatte am 4. April begonnen, so dass ein Großteil des wichtigen Ostergeschäfts dieses Jahr auf das zweite Quartal entfiel. Auch weiterhin setzt Disney auf Rabatte, um Besucher in die Freizeitparks zu locken. Erst 2011 werde die Freizeitparksparte wieder normale Preisniveaus sehen, sagte Rasulo.

Im nachbörslichen Handel konnte die Disney-Aktie um 0,9% auf 35,61 USD zulegen.

Webseite: http://corporate.disney.go.com -Von Nat Worden, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com (Joan E. Solsman hat zu diesem Bericht beigetragen.) DJG/DJN/has/cbr

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