Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

08.01.1999 - 

Distinction kostet zehn Millionen Dollar

Distinction kostet zehn Millionen Dollar Peoplesoft kauft Lieferketten-Know-how

FRAMINGHAM (IDG) - Die kalifornische Softwareschmiede Peoplesoft ist wieder auf Einkaufstour: Diesmal steht mit Distinction Software Inc. aus Atlanta, Georgia, ein Anbieter von Lagerverwaltungsanwendungen auf dem Zettel.

Rund zehn Millionen Dollar in Aktien läßt Peoplesoft für die 220 Mitarbeiter starke Company springen. Ziel ist es, mit den Produkten von Distinction das Angebot im Bereich des Logistikketten-Managements auszubauen. Alle Entwickler von Distinction wechseln dazu in das Hauptquartier von Peoplesoft nach Pleasanton. Der Deal soll spätestens in der zweiten Hälfte 1999 abgeschlossen sein.

Die zugekauften PC-basierten Lösungen sollen speziell für die Konsumgüterindustrie, unter anderem für Handelsunternehmen, zugeschnitten sein. Dabei handelt es sich um Betriebe, die einen hohen Warenumschlag mit billigen Artikeln zu bewerkstelligen haben, heißt es in einer Mitteilung von Peoplesoft. Distinction bringt rund 30 Kunden aus diesem Umfeld mit.

Schon Anfang nächsten Jahres soll die Bedarfsplanungs- und Lagersoftware von Distinction mit Peoplesofts eigenen Modulen verknüpft werden. Zunächst sollen nur Microsofts "Access- "Datenbanken unterstützt werden. Für das dritte Quartal 1999 stehen dann auch der "SQL Server 7.0" sowie "Oracle 8" als mögliche Datenbanken zur Verfügung.

Peoplesoft arbeitet seit geraumer Zeit angestrengt an einer Erweiterung seines Supply-Chain-Management-(SCM-)Angebotes. Anfang 1996 wurde für 225 Millionen Dollar der SCM-Spezialist Red Pepper geschluckt, und im Sommer dieses Jahres verstärkte man sich durch den Kauf von Intrepid Systems, einem Anbieter von Software für Handelsunternehmen. Durch den Zukauf von Disinction werde man nun im Bereich Konsumgüterindustrie verstärkt gegen Spezialanbieter wie i2 oder Manugistics, aber auch ERP-Rivalen wie Oracle und SAP antreten, die ebenfalls SCM-Lösungen anbieten.