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Lieber weniger Gehalt als arbeitslos


16.07.1999 - 

Ditec gliedert technischen Service aus

MÜNCHEN (CW) - 300 Mitarbeiter hat die Ditec AG, München, jetzt weniger. Die Servicetechniker und Verwaltungsangestellten wurden von der Forest Gesellschaft für Personal Computer mbH, Villingen, übernommen. Damit alle Arbeitsplätze erhalten blieben, verzichteten die Beschäftigten auf 15 Prozent ihres Gehalts.

"Wir haben uns um eine solidarische Lösung bemüht, die die Belegschaft dann auch akzeptierte", kommentiert Ditec-Vorstand Wolfgang Stübich die Ausgliederung des Service- und Verwaltungsbereichs. Zu diesem Schritt hat sich das Münchner Unternehmen entschlossen, um sich künftig verstärkt auf die beiden Kernbereiche Software für den Mittelstand und Bildungszentren konzentrieren zu können.

Mit der Villinger Firma Forest kooperierte Ditec bereits in der Vergangenheit, schließlich war deren Geschäftsführer Harald Moog früherer Servicechef beim Schulungsanbieter. Die Dienstleistungen der 40 Verwaltungsangestellten und 260 Servicetechniker kauft Ditec jetzt "zu einem günstigeren Preis" ein und spart obendrein Reisekosten, die durch die beiden Standorte München und Villingen entstanden waren. Daß die Mitarbeiter trotz pauschaler Gehaltskürzung noch mit einem blauen Auge davongekommen sind, davon ist Stübich überzeugt: "Uns wäre sonst nur noch die Möglichkeit geblieben, einen Teil der Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit zu schicken."

Bei Forest müssen die Servicetechniker von Ditec allerdings zuerst ein umfangreiches Schulungsprogramm durchlaufen, da die Qualifikationen vieler nicht den heute geforderten Profilen entsprächen. Vor diesem Hintergrund hätten die Beschäftigten auch eingesehen, so Stübich, daß sie, gemessen, an ihrem veralteten Know-how zuviel verdient hätten.