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03.04.2007

DJ EADS-Rüstungssparte erwartet mittelfristig weiteres... (zwei)

"Wir haben ein substanzielles und hochprofitables Geschäft", sagte Zoller. Die Sparte entwickele sich zu einem der Stabilitätsfaktoren des Konzerns. Im Jahr 2006 hatte der EADS-Bereich Defence & Security den Umsatz auf 5,864 (5,636) Mrd EUR und das EBIT auf 348 (201) Mio EUR gesteigert. Die Umsatzrendite stellte sich auf 5,9% (3,6%). Eingeflossen in das operative Ergebnis seien zum einen operative Verbesserungen und ein Verkaufserlös, sagte CFO Honold. Ergebnismindernd hätten sich Restrukturierungsaufwendungen vor allem bei Defence and Communications Systems ausgewirkt.

Der Auftragsbestand von 17,570 (18,509) Mrd EUR entspreche drei Jahresumsätzen und sei Grundlage für eine stabile Geschäftsentwicklung. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiere aus Desinvestitionen. Eine Prognose für die kommenden Jahre wollte Honold nicht geben. Dies liege an der Volatilität der Auftragseingänge, sagte sie. Deswegen sei keine lineare Erhöhung für die nächsten Jahre prognostizierbar.

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung beliefen sich 2006 auf 3,3% (3,7%) vom Umsatz. Dieses Niveau solle auch künftig gehalten werden, sagte Honold.

Wachstum sieht Vorstand Zoller vor allem im Service-Geschäft und im Bereich Large Business Integration. Ein Beispiel für Letzteres sei eine Ausschreibung zur Vernetzung der britischen Feuerwehren. Hier gelte EADS als bevorzugter Bieter. Zoller rechnet sich gute Chancen für einen Zuschlag aus.

Als Beispiel für eine Ausweitung in neue Bereiche nannte Zoller Aktivitäten in der Marine. Mit Blick auf mögliche Zukäufe bekräftigte er zuvor gemachte Angaben des Vorstandes, dass EADS weiterhin aber nicht daran interessiert sei, KraussMaffei und Rheinmetall zu übernehmen. Hier gebe es immer wieder Gerüchte, sagte er.

Mit Blick auf die Umsatzrendite nannte Zoller das einst formulierte Konzernziel von 10% theoretisch als erreichbar. Dieses sei durch eine entsprechende Veränderung des Portfolios denkbar, sagte er. Er halte mit Blick auf geplantes Wachstum und Investitionen in seiner Sparte allerdings 8% für realistischer. Zwar würde im sogenannten Plattformgeschäft eine Rendite von 10% erreicht, bei Systemen und Services sei die Rendite aber geringer. Abgesehen davon gebe es bei neuen Projekten immer Vorlaufzeiten mit Renditen unterhalb von 10%.

EADS ist weiterhin daran interessiert, die noch ausstehenden Anteile des Lenkwaffenherstellers MBDA zu übernehmen. Dies sei weiterhin so, sagte Zoller. Allerdings müssten die Anteilseigner BAe Sytems (37,5%) und Finnmeccanica (25%) ihre Beteiligungen auch verkaufen wollen. "Chancen dazu sehe ich immer", sagte Zoller. Verkaufsabsichten seien ihm derzeit aber nicht bekannt. EADS hält 37,5% an dem Unternehmen.

Ein vollkommen neues Projekt befindet sich Zoller zufolge derzeit in der Planung. Es sei angedacht, dass Frankreich, Spanien und Deutschland gemeinsam ein unbemanntes Flugzeug entwickelt, das in einem überschaubaren Zeitraum auf den Markt gebracht werden könnte.

Webseite: http://www.eads.com

-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,

kirsten.bienk@dowjones.com

DJG/kib/nas

(END) Dow Jones Newswires

April 03, 2007 08:33 ET (12:33 GMT)

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