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03.08.2007

DLM untersucht Einfluss von Finanzinvestoren bei Medien

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) will den Einfluss von Finanzinvestoren in der Medienbranche untersuchen. In einem Gutachten soll eine Bestandsaufnahme der bereits bestehenden Beteiligungen im Medienbereich vorgenommen, die Situation im europäischen Vergleich dargestellt und die Auswirkungen der Unternehmensstrategien von Finanzinvestoren auf die Grundprinzipien des deutschen Rundfunksystems beschrieben werden, teilte die DLM am Freitag mit.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) will den Einfluss von Finanzinvestoren in der Medienbranche untersuchen. In einem Gutachten soll eine Bestandsaufnahme der bereits bestehenden Beteiligungen im Medienbereich vorgenommen, die Situation im europäischen Vergleich dargestellt und die Auswirkungen der Unternehmensstrategien von Finanzinvestoren auf die Grundprinzipien des deutschen Rundfunksystems beschrieben werden, teilte die DLM am Freitag mit.

"Transparenz von Beteiligungen im Rundfunkbereich ist ein zentraler Anknüpfungspunkt zur Verhinderung von Meinungsmacht einzelner Unternehmen. Zunehmend stellt sich auch die Frage, wie bei einem ausschließlich renditeorientierten Engagement im Medienbereich Meinungsvielfalt erhalten und gesichert werden kann", sagte Vorsitzende der DLM, Reinhold Albert, laut Mitteilung. Das Gutachten soll Anfang kommenden Jahres vorliegen.

Finanzinvestoren halten beispielsweise bei der ProSiebenSat.1 Media AG die Mehrheit. Auch die drei großen Kabelnetzbetreiber, Kabel Deutschland, Unity Media und Kabel Baden-Württemberg sind im Besitz von Finanzinvestoren.

Vor allem aber ProSiebenSat.1 ist nach der Streichung von Informationssendungen und einem Stellenabbau in jüngster Vergangenheit in die Kritik geraten. Eine zuvor von der Axel Springer AG beabsichtigte Übernahme von ProSiebenSat.1 war am Widerstand des Bundeskartellamtes und der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich gescheitert.

Webseite: http://www.alm.de

-Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18,

archibald.preuschat@dowjones.com

DJG/apr/jhe

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