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19.09.1975 - 

Nicht-Akademiker von der Universität

Dokumentation-Assistenten gefragt

ULM - "Wie die warmen Semmeln" sind die 22 im Juli von der Schule für medizinische Dokumentationsassistenten in Ulm entlassenen Absolventen weggegangen. "Trotz der ungünstigen Konjunkturlage konnten alle Schüler unter mehreren Angeboten wählen" berichtete Privatdozent Dr. Wilhelm Gaus, der Leiter der der Universität Ulm angegliederten Schule.

Das seit 1969 bestehende Institut (eine zweite Schule wurde 1971 in Gießen eingerichtet) bietet Abiturienten eine zweijährige Ausbildung bei der Datenverarbeitung, Dokumentation, Statistik und Medizin etwa gleiches Gewicht haben, Tätigkeitsgebiete für die medizinischen Dokumentationsassistenten: vor allem Krankenhäuser und pharmazeutische Industrie (hier insbesondere in der Arzneimittelprüfung). "Die medizinische Erfahrung ruht in den Krankenakten. Das Wissen ist vorhanden, aber nicht erschlossen. Hier sollen die Dokumentations-Assistenten helfen - indem sie das Material beispielsweise so aufbereiten, daß deutlich wird, welche Wirkungen ein bestimmtes Medikament bei Zuckerkranken mit Kreislaufstörungen gehabt hat, die in den letzten drei Jahren behandelt, wurden" erläutert Gaus. -py