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04.03.1977 - 

SIREP von Siemens:

Dokumentationssystem für Röntgen-Befunde

MÜNCHEN - Ein neuartiges System zur Befunderstellung von Röntgen-Filmaufnahmen hat kürzlich Siemens vorgestellt. Das "Siemens Reporting System" (SIREP) soll Schreibkräfte ersetzen, den Zeitaufwand für Verwaltungsarbeiten reduzieren und darüber hinaus dem Radiologen als "Fachassistent" zur Seite stehen.

Wichtigste SIREP-Systemkomponente ist eine Eingabetafel, auf der Körperregionen bis zu 200 verschiedene Körperregionen - entsprechend der Darstellung auf dem Röntgenbild - mehrfarbig grafisch wiedergegeben werden können - eingerahmt von einem gleichbleibenden Eingabeteil, auf dem nahezu alle medizinischen Begriffe abgebildet sind, die der Arzt zur Beschreibung des Allgemeinzustandes eines Patienten benötigt.

Die Befunderstellung eines Röntgenbildes beginnt jeweils mit der Eingabe von Tagesdatum, Arzt-Nummer und Patientendaten auf einer speziellen "Einleitungstafel". Hierbei braucht der Arzt die entsprechende Stelle auf

der Tafel nur mit dem Finger anzutippen. Auf Knopfdruck des Mediziners wird die Einleitungstafel gelöscht und das dem Röntgen entsprechende Körperorgan auf dem Anzeigefeld grafisch dargestellt. Die bei der Röntgenbild-Auswertung ermittelten pathologischen Werte gibt der Arzt sodann durch Berühren der betreffenden Eingabefelder ein. Zur, visueller Kontrolle und eventuell notwendigen Korrektur werden die eingetippten Daten unmittelbar auf einem angeschlossenen Bildschirm angezeigt (Foto). Nach Abschluß der Befundung erstellt ein Drucker automatisch den fertigen Bericht.

Zentrale Hardware-Einrichtung des neuen SIREP-Systems ist ein aus zwei Mikroprozessoren aufgebauter Steuerrechner mit einer Hauptspeicherkapazität von 32 KB. Zur Standardausführung gehört ferner ein Disketten-Doppellaufwerk (Option: 4 Laufwerke) für die Speicherung von Systemprogrammen sowie der rund 5000 radiologischen Fachbegriffe.

Der SIREP-Kaufpreis beträgt zirka 133 000 Mark. sf