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05.12.1986 - 

Gewinn stieg um sechs Prozent, aber:

Dollarkurs schmälert deutschen HP-Umsatz

BÖBLINGEN (vwd) - Die Hewlett-Packard GmbH, Böblingen, konnte im Geschäftsjahr 1985/86 (31. Oktober) trotz des Dollarkursverfalls ihren Gewinn um rund sechs Prozent steigern. Im Vorjahr war der Jahresüberschuß der Hewlett-Packard GmbH um zehn Prozent auf 140,7 Millionen Mark gewachsen.

Wie die Tochtergesellschaft des US-Computer- und Meßgeräte-Herstellers Hewlett-Packard Co., Palo Alto/Kalifornien, in einem ersten Überblick über das abgelaufene Geschäftsjahr erklärte, ging der Umsatz 1985/86 trotz Währungsabsicherung um fünf Prozent auf rund 2,5 Milliarden Mark zurück, da mehr als die Hälfte des Umsatzes der deutschen Hewlett-Packard in den in Dollar fakturierten Export ging. Der Dollarkursverfall des letzten Jahres konnte trotz eines hohen Stückzahlwachstums und einer guten Steigerung im deutschen Markt nicht kompensiert werden. Im Vorjahr war der Umsatz der deutschen HP noch erneut um 23 Prozent auf 2,6 Milliarden Mark gestiegen.

Die deutsche Hewlett-Packard hat auch im vergangenen Geschäftsjahr wieder neue Mitarbeiter eingestellt. Ein Großteil der über 250 neuen Arbeitsplätze wurde im Vertrieb geschaffen. Das Unternehmen beschäftigte in Deutschland am 31. Oktober 1986 rund 4800 Mitarbeiter nach 4520 vor einem Jahr.

Die US-Muttergesellschaft erreichte im Geschäftsjahr 1985/86 (31. Oktober) mit weltweit über 82 000 Mitarbeitern eine Umsatzsteigerung von neun Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar. Während dabei die US-Umsätze lediglich um drei Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar wuchsen, erhöhten sich die internationalen Umsätze von HP um 17 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn nach Steuern wuchs um fünf Prozent auf 516 Millionen Dollar und der Gewinn pro Aktie um sechs Prozent auf 2,02 Dollar. Im vierten Quartal 1985/86 nahmen rund 1500 Mitarbeiter in den USA ein Angebot zur Frühpensionierung beziehungsweise zur Abfindung auf freiwilliger Basis an.

Vom Gesamtumsatz der US-Muttergesellschaft entfielen rund 2,99 (2,93) Milliarden Dollar auf elektronische Meßtechnik, technisch-wissenschaftliche Computersysteme und kommerzielle Informationssysteme, rund 1,76 (1,56) Milliarden Dollar auf Computerperipherie und Netzwerkprodukte, etwa 1,32 (1,13) Milliarden Dollar auf Kundendienst, 513 (448) Millionen Dollar auf Medizinelektronik, 303 (248) Millionen Dollar auf Analytische Meßtechnik und 207 (195) Millionen Dollar auf Bauelemente. Bei der deutschen HP war diese Umsatzaufteilung in den letzten Jahren ähnlich.