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22.07.1994

Don't bet against Intel!

Liest man die einschlaegigen Fachblaetter, koennte man glau-

ben, dass Intels Tage als dominanter PC-Prozessorlieferant und weltweit groesster Halbleiterhersteller gezaehlt sind. Die Konkurrenz von AMD und Cyrix, HP, Sun und DEC ist ausgezogen, den Chipriesen das Fuerchten zu lehren. Die Kollaboration der Giganten IBM, Motorola und Apple scheint geeignet, die Andy-Grove-Company in die Knie zu zwingen. Eine Zeitung erinnerte das Auftauchen der Prozessorschmiede Nexgen gar an die biblische Konfrontation zwischen David und Goliath.

Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Allen Unkenrufen zum Trotz geht es Intel besser denn je. Der Umsatz des Unternehmens waechst rasant und betrug im Fiskaljahr 1993

(28. Dezember 1993) 8,54 Milliarden Dollar. Der Gewinn nach Steuern machte mit rund 2,3 Milliarden Dollar ueber 25 Prozent des Umsatzes aus - ein Traumergebnis, das sonst nur Microsoft erreicht.

Bei dieser Ertragslage tut sich Intel natuerlich leicht, fuer die Zukunft vorzubauen: 1993 steigerten die Kalifornier die Ausgaben fuer Forschung und Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 970 Millionen Dollar. Hinzu kommen Kapitalaufwendungen von 1,9 Milliarden Dollar fuer Produktionsstaetten und Entwicklungen. Insgesamt gibt Intel 20 bis 30 Prozent des Umsatzes dafuer aus, auch weiterhin an vorderster Front zu stehen. Nebenbei bemerkt: Nach Analystenschaetzung sind 90 Prozent der weltweit rund 150 Millionen PCs mit Intel-CPUs bestueckt.

Wer also Intel ein Armageddon vorhersagt, sollte diese Zahlen nicht vergessen. Markt wird nicht allein durch sexy RISC- Technologie gemacht.