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Doppelprozessor schließt die Lücke zwischen den Modellen 7.551 und 7.561: Siemens 7.552 zielt auf lBM 4341-2-Markt

03.04.1981

MÜNCHEN (rs) - Das Doppelprozessormodell 7,552 erweitert die Siemens-Systemfamilie 7.500. Bis zu 70 Prozent, behaupten die Münchner, bringe die neue Maschine mehr an Rechnerleistung als der Monoprozessor 7.551. Wie die anderen 7.500-Modelle arbeite auch der neue Rechner unter dem Betriebssystem BS2000. Ab Mai 1981 sollen die ersten Anlagen lieferbar sein.

Von dem neuen Rechner erwartet Siemens eine hohe Verfügbarkeit.

Schließlich legten die Münchner Entwickler Teile der Zentraleinheit doppelt aus. Aus vier Modulen besteht nach Siemens-Angaben der Hauptspeicher. Je zwei davon besäßen eine eigene Stromversorgung. Vier, sechs oder acht Megabyte Kapazität darf sich der Anwender aussuchen.

Auch den zwei Prozessoren spendierte des Unternehmen getrennte Stromquellen, so daß sie unabhängig voneinander abgeschaltet und gewartet werden können. Jeder Prozessor arbeitet mit 32 KB Pufferspeicher.

Doppeltes findet sich laut Siemens-Pressetext auch im Ein-Ausgabesystem. Zwei Kanalsteuerungen kommunizierten sowohl mit beiden Prozessoren als auch mit den Hauptspeichern.

Dadurch hätte jeder Prozessor Zugriff auf die gesamte Peripherie.

Weiter geht es mit den zentralen Bedienungsplätzen. Fast unnötig zu erwähnen, daß auch sie zweimal vorhanden sind. In einem dieser Plätze befindet sich laut Hersteller der Serviceprozessor, der das neue Modell 7.552 zentral überwacht. Fernwartung über das Telefonnetz bietet Siemens für diesen Rechner ebenfalls an.

Schließlich, betont Siemens, nimmt der Neue weniger Platz ein als ein vergleichbares Doppelprozessormodell.