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12.04.1979

Dort, wo IBM am schwächsten ist, hat Siemens seine größte Stärke: Mit dem BS2000 verfügen die Münchner über ein einheitliches Betriebssystem für sämtliche Anlagen ihrer Serie 7.000. Bisher hat es Siemens jedoch nicht verstanden, aus diesem Vorteil Kapita

Dort, wo IBM am schwächsten ist, hat Siemens seine größte Stärke: Mit dem BS2000 verfügen die Münchner über ein einheitliches Betriebssystem für sämtliche Anlagen ihrer Serie 7.000. Bisher hat es Siemens jedoch nicht verstanden, aus diesem Vorteil Kapital zu schlagen. Im Gegenteil: Nach der 4300-Ankündigung, die erneut Unsicherheiten der IBM-Betriebssystemplanung bloßlegt, befindet sich der größte deutsche DV-Hersteller unversehens in einer Defensiv-Position, wie Dr. Werner Poschenrieder, Leiter des Geschäftsbereichs Datenverarbeitung im Siemens-Unternehmensbereich Datenund Informationssysteme, in einem Interview mit der COMPUTERWOCHE indirekt zugibt (siehe Seite 3).

Es mutet schon etwas seltsam an, daß die Siemens-"Compactcomputer", vorigen Sommer ohne viel Aufhebens vorgestellt, just zur Hannover-Messe als 4300-Antipoden re-announced werden - offenbar nur, um die "vorweggenommene Antwort" auf IBMs E-Serie im nachhinein zu verdeutlichen. Von gesundem Selbstbewußtsein zeugt dies gerade nicht. Aber das ist ja seit langem bekannt: Dort, wo IBM am stärksten ist, hat Siemens seine größte Schwäche.