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22.08.1986

DPG protestiert gegen Post-Privatisierung

Aktionen gegen Liberalisierungs- oder Privatisierungsprojekte der Bundespost plant die Deutsche Postgewerkschaft (DPG). Der Startschuß der Kampagne fällt am 4. Oktober in Köln. Unter der Parole "Sichert die Post - Rettet das Fernmeldewesen" tritt die DPG an, das grundgesetzlich garantierte Kommunikationsmonopol der Post zu verteidigen. Sie befürchtet, daß eine teilweise Privatisierung des Fernmeldewesens und eine daraus folgende Abtrennung des Briefverkehrs den lukrativeren Teil der Post den "Profitinteressen von Privatleuten oder multinationalen Konzernen ausliefern" würde.

Das private Gewinnstreben würde - so argumentiert sie - zu verbraucherunfreundlicher Preisgestaltung führen. DPG-Vorsitzender Kurt van Haaren spricht von "katastrophalen Folgen" und einer "Aushöhlung des Sozialstaats", wenn "an Stelle nationaler Post- und Fernmeldehoheit einzig Profitinteressen die Versorgung unseres Landes mit Kommunikationsdienstleistungen bestimmen".