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05.05.2010

Drägerwerk verdient im ersten Quartal unterm Strich 18,7 Mio EUR

LÜBECK (Dow Jones)--Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk hat im ersten Quartal dank Währungseffekten und Einsparungen unterm Strich wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie das TecDAX-Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stieg der Jahresüberschuss auf 18,7 Mio EUR, verglichen mit einem Verlust von 0,1 Mio EUR im Vorjahreszeitraum. Je Aktie verdiente Drägerwerk 1,38 EUR nach einem Minus von 0,10 EUR im Vorjahr.

LÜBECK (Dow Jones)--Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk hat im ersten Quartal dank Währungseffekten und Einsparungen unterm Strich wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie das TecDAX-Unternehmen am Mittwoch mitteilte, stieg der Jahresüberschuss auf 18,7 Mio EUR, verglichen mit einem Verlust von 0,1 Mio EUR im Vorjahreszeitraum. Je Aktie verdiente Drägerwerk 1,38 EUR nach einem Minus von 0,10 EUR im Vorjahr.

Das Turnaround-Programm verläuft den Angaben zufolge erfolgreich. In den ersten drei Monaten habe sich ein Einspareffekt von 11,9 Mio EUR gegenüber der Vorjahresperiode ergeben. "Gerade das sehr gute Quartalsergebnis bestärkt uns darin, unser Turnaround-Programm entschlossen fortzusetzen", sagte Stefan Dräger, der Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. Das Unternehmen hatte sich zum Ziel gesetzt, durch eine Bündelung von Einkaufsvolumina, einem kleineren Verwaltungsapparat sowie Steuervorteile die Kosten um bis zu 15 Mio EUR jährlich zu senken.

Den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit hat Drägerwerk im Berichtszeitraum mehr als vervierfacht: Er lag bei 26,2 (5,9) Mio EUR. Zur Begründung wurden unter anderem ein verbesserter Jahresüberschuss und die positive Entwicklung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen angeführt. Das Eigenkapital des Unternehmens erhöhte sich um 36,1 Mio EUR auf 429,9 Mio EUR. Die Eigenkapitalquote stieg auf 21,8%.

Zu den weiteren Geschäftszahlen hatte sich Drägerwerk bereits Ende April geäußert. Demnach sind im Berichtszeitraum auch das Konzern-EBIT auf 36,8 (Vorjahr: 6,5) Mio EUR sowie der Umsatz währungsbereinigt um 8,1% auf 465,9 Mio EUR kräftig gestiegen. zugelegt. Die operative Marge kletterte auf 7,9% von 1,5%. Den Auftragseingang hatte das Unternehmen auf 488,2 Mio EUR (plus 7,4%) und den Auftragsbestand mit plus 9% auf 472,9 Mio EUR beziffert.

Nach dem starken Jahresauftakt will die Drägerwerk AG & Co KGaA 2010 nun das obere Ende der anvisierten EBIT-Marge von 5% bis 6% erreichen. Der Umsatz soll auf Jahressicht weiter im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen. 2009 hatte der Umsatz bei gut 1,9 Mrd EUR und die EBIT-Marge bei 4,2% gelegen. Nicht berücksichtigt ist in dieser Prognose die Komplettübernahme des Joint Ventures Dräger Medical. Kurz vor der Jahreswende hatte Drägerwerk die Siemens AG für rund 250 Mio EUR aus dem Gemeinschaftsunternehmen für Medizintechnik herausgekauft, um freie Hand zu haben.

Webseite: www.draeger.com DJG/ebb/smh

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