Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Dataquest-Prognose zum Halbleitermarkt

DRAM-Speicher treiben die Chipindustrie an

20.10.2000
MÜNCHEN (CW) - In einer mittelfristigen Prognose zur Entwicklung des Halbleitermarktes in den nächsten fünf Jahren gehen die Marktforscher von Dataquest von einem anhaltend starken Wachstum bis 2002 aus.

Wie die IT-Forschungstochter der Gartner Group feststellt, ist ein Rückgang der Verkaufszahlen erst im Jahr 2003 zu erwarten. Bereits 2004 rechnen die Auguren allerdings wieder mit einem "moderaten" Anstieg. Die weltweiten Erlöse aus dem Verkauf von Speicherchips werden im laufenden Jahr um rund 37 Prozent auf 231,6 Milliarden Dollar wachsen, 1999 lag der Branchenumsatz noch bei 169 Milliarden Dollar. Mit einem Plus von 27,5 beziehungsweise 14 Prozent wird sich diese Entwicklung, wenn auch verhaltener, in den nächsten zwei Jahren fortsetzen. Erst 2003 rechnen die Analysten mit einem Umsatzrückgang auf 321 Milliarden Dollar.

Nach den Beobachtungen von Dataquest treffen die Zuwachsraten für alle wichtigen Chipkategorien zu: sowohl die in Mobiltelefonen oder Organizern eingesetzten Flash-Memorys, die Informationen auch dann speichern, wenn das Gerät abgeschaltet ist, als auch Mikroprozessoren für PCs. Treibender Faktor für das anhaltende Wachstum ist laut Dataquest der hohe Bedarf an den dynamischen DRAM-Arbeitsspeichern, die mit 58 Prozent den Löwenanteil am weltweiten Umsatz ausmachen. Die Hersteller werden in diesem Bereich bereits im laufenden Geschäftsjahr rund 37 Milliarden Dollar erwirtschaften.

Die steigende Nachfrage nach bestimmten Chiptypen trifft gleichzeitig auf ein knappes Angebot am Markt. Dies erlaubt Produzenten wie Texas Instruments oder National Semiconductor, ihre Prozessoren zu höheren Preisen anzubieten, was wiederum einen Anstieg der Umsätze und Gewinne nach sich zieht. Mit einem Ende dieses Kapazitätsengpasses und einem Rückgang der hohen Preise rechnet Dataquest nach seinen jüngsten Prognosen erst gegen Ende 2001 beziehungsweise Anfang 2002.