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26.05.2006

Drei Festplatten zur Auswahl

Mit dem "Trios"-Festplattenumschalter der Firma Com-Discount (www.comdiscount.de) lassen sich bis zu drei Hard-Disks im PC verwalten. Der Anwender entscheidet vor dem Start des Rechners, von welcher Festplatte gebootet werden soll. Diese Konfiguration gibt beispielsweise dann Sinn, wenn sich mehrere Personen einen PC teilen beziehungsweise der User getrennte Anwendungsbereiche wie Produktiv- und Test- system auf einem einzelnen Rechner einrichten möchte.

Die Steckkarte findet Platz in einem freien PCI-Slot des Mainboards. Dieser dient jedoch nur zur Halterung, es gibt keinen elektronischen Kontakt. Mit den beiliegenden Flachbandkabeln lassen sich die Festplatten an den Umschalter anschließen. Ein weiteres Kabel sorgt für die Verbindung des Trios mit dem EIDE-Controller auf der Hauptplatine des Rechners. Auch die einzelnen Festplatten erhalten ihren Strom über separate Kabel vom Umschalter. Zuletzt wird das Bedienpanel über einen Anschluss am hinteren Slotblech mit der Umschaltersteckkarte verbunden. Mit Hilfe eines Druckknopfs am Panel kann der User nun festlegen, von welcher Festplatte der PC starten soll.

Com-Discount bietet den Trios zu einem Preis von knapp 80 Euro in zwei Versionen an: einmal für IDE-Festplatten sowie in einer Variante für Serial-ATA- (SATA) und SCSI-Platten. Das Paket enthält alle notwendigen Teile und Kabel. Ein Pluspunkt ist, dass die nicht benötigten Festplatten komplett ausgeschaltet sind. Das spart Strom und verhindert unnötigen Verschleiß der Hard Disks. Einziges Manko sind die breiten IDE-Kabel, die die Luftzirkulation im Gehäuse behindern können. In aller Regel verbauen die Hersteller heute deutlich dünnere Rundkabel für die IDE-Anschlüsse. Vorsicht: Anwender von Dell- und Apple-Rechnern können den Umschalter nicht nutzen, da die Netzteilkabel der Stromversorgung anders belegt sind als beim ATX-Standard. (ba)

CW-Fazit: Mit dem Trios-Umschalter lassen sich aus einem Rechner bis zu drei PCs machen, ohne umständlich mit Wechselplatten hantieren oder virtuelle Systeme einrichten zu müssen.