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23.07.1976 - 

Vorschlagswesen im Rechenzentrum

Drei gute Ideen pro Jahr

DARMSTADT - 440 Mark Prämie brachte einem Programmierer des Kommunalen Gebietsrechenzentrum (KGRZ) Starkenburg eine Verbesserung des Gleitzeiterfassungs- und Auswertungssystems ein. Es war einer der KGRZ- Mitarbeiter, die sich am betrieblichen Vorschlagswesen beteiligten. Von den insgesamt 114 Mitarbeitern präsentieren etwa 3 pro Jahr eine gute Idee, die dann meistens auch realisiert wird. -py

Das Vorschlagswesen im KGRZ Starkenburg sowie in den anderen Rechenzentren des DV-Verbunds in Hessen orientiert sich an den für das Land Hessen geltenden "Richtlinien der Landesregierung für das Vorschlagswesen in der hessischen Landesverwaltung". Innerhalb des Verbunds gibt es jedoch kein einheitliches Vorschlagswesen. Jedes KGRZ hat seine eigenen hausinternen Richtlinien, die aber im wesentlichen Inhalt gleich sind.

Sinn und Zweck des Vorschlagswesens soll es im KGRZ sein, zur Vereinfachung im Arbeitsablauf beizutragen oder die Verwaltungseinrichtung zu verbessern und wirtschaftlicher zu gestalten. Hier soll jedem Mitarbeiter, sofern er nicht dem Prüfungs- oder Bewertungsausschuß oder dem Verwaltungsrat - als letztlich entscheidende Instanz - angehört, die Möglichkeit und der Anreiz geboten werden, über sein Fachgebiet hinaus Verbesserungen vorzuschlagen.

Die Mitarbeit setzt neben Interesse und Wissen auch eine große Eigeninitiative und zum Teil Mut und Zeit voraus. Deshalb ist eine gewisse Trägheit, Unkenntnis oder Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der vorhandenen Situation eine nicht zu unterschätzende Gefahr für das Vorschlagswesen.

Vielen Mitarbeitern ist gar nicht bewußt, welche Möglichkeiten ihnen das Vorschlagswesen, besonders im Bereich der EDV, bietet. Gerade hier ist noch lange nicht alles fehlerlos durchkonzipiert. Durch das Vorschlagswesen ist die Möglichkeit gegeben, Veränderungen im eigenen oder benachbarten Sachgebiet, die auf ablehnende Haltungen der betreffenden Vorgesetzten oder zuständigen Mitarbeiter stoßen, in einem übergeordneten, sachkundigen Gremium zur Diskussion und Entscheidung zu stellen.

Durchführbare Vorschläge werden zum Anreiz prämiiert - bisher wurden Beträge zwischen 50 und 400 Mark ausbezahlt. Aber auch nicht realisierbare Vorschläge erwiesen sich als nützlich: Man wurde auf die Schwächen im Betriebs- bzw. im Geschäftsablauf aufmerksam, die in der täglichen Probleme untergingen.

* Gerd Degünther ist Gesamtkoordinator beim Kommunalen Gebietsrechenzentrum Starkenburg.