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Siemens AG:


15.04.1983 - 

Drei Minis im unteren Leistungsbereich

Drei neue Minicomputer am unteren Leistungsende präsentiert Siemens in Hannover. Ferner werden zwei Drucker für die Serie 300 und 6.600 sowie eine Funktionserweiterung des MTS 2000 Terminalsystems vorgestellt.

Das Terminalsystem MTS 2000 ist von Siemens um eine weitere Funktion erweitert worden. Ziel war dabei die Anschlußmöglichkeit an Zentralrechner verschiedener Hersteller, wie Univac, IBM, CDC und Honeywell Bull.

Am Airline-Terminal-System lassen sich bis zu 15 Terminals MTS 2000 über einen Cluster Controller betreiben. Von den Peripheriegeräten, wie Ticket- und Bordkartenprinter, Protokolldrucker und OCR-Handleser, können bis zu zwei Geräte direkt an ein MTS 2000 angeschlossen werden. Als Beispiel für das Airline-Terminal-System zeigt Siemens auf der Hannover-Messe 83 den Buchungsplatz einer Fluggesellschaft im Echtzeitbetrieb in einem Univac-Netz. Er besteht aus Cluster Controller und Bildschirmterminal MTS 2000 sowie aus Ticketprinter PT80 H und Protokolldrucker PT80 i2.

Bei einem gleichzeitigen Anschluß eines Terminalsystems MTS 2000 an zwei Zentralrechner verschiedener Hersteller kann der Benutzer bestimmen, mit welchem der beiden Zentralrechner er arbeiten will. Als Beispiel zeigt Siemens den Anschluß mit Emulation IBM 3101 über ein System IBM/1 an einen IBM-Großrechner und den Anschluß an einen Rechner Siemens 7.000. Mit der Emulation IBM 3101 wird das Terminal Verbindung zu Karstadt Essen haben und eine Anwendung im Kaufhausbereich zeigen.

Hohe Packungsdichte

Die Modelle -10, -30, und -40 ergänzen das bisherige Siemens-Spektrum der Minicomputer der Systeme 300 und der Bürocomputer 6.660 im unteren Bereich von Preis und Leistung. Durch die Ausrüstung mit 64-KBit-Speicherbausteinen wird eine hohe Packungsdichte des Zentralspeichers erreicht, der bis zu 1MB ausgebaut werden kann. Für die Modelle stehen angepaßte Betriebssysteme zur Verfügung, die das Laden und Starten sowie den Anlauf von Anwenderprogrammen ermöglichen. Die Betriebssysteme der Modelle 6.660 sind mit dem Datenhaltungssystem ausgerüstet. Es gibt Dienstprogramme zum Kopieren, Editieren und Testen. Die in schreibtischhohen Containern untergebrachten Computer können sowohl im Büro, als auch im Fertigungsbereich eingesetzt werden. Die aktuellen ergonomischen Erkenntnisse wurden berücksichtigt.

Das Modell -10 ist ein diskettenorientiertes Einplatzsystem auf der Basis einer Zentraleinheit R10 VK. Der Grundausbau umfaßt einen Zentralspeicher 256 KB, Fehlererkennung und Fehlerkorrektur sowie pufferbare Zeitgeber, drei Diskettenlaufwerke je 1 MB und eine Datensichtstation.

Austauschbare Schnittstellen

Das Modell -30 kann bis auf drei Bedienungsplätze ausgebaut werden. Der Grundausbau beinhaltet eine Zentraleinheit R 10 VK mit einem Zentralspeicher 256 KB mit Fehlererkennung und Fehlerkorrektur sowie eine Batteriepufferung für den Zentralspeicher, gepufferte Zeitgeber, ein Festplattenlaufwerk mit 8 MB Nettokopazität, ein Diskettenlaufwerk 1 MB und eine Datensichtstation.

Für seine Minicomputer der Systeme 300 und der Bürocomputer 6.600 bietet Siemens zwei Drucker an. Der Drucker 3916 B deckt den oberen Leistungsbereich ab und ersetzt den bisherigen Drucker 3916. Er ist für den 24-Stundenbetrieb geeignet. Der Drucker 6329 ist für den unteren Leistungsbereich bestimmt und steht in Versionen für Normaldruck und Schönschrift sowie OCR-A- und OCR-B-Schriften zur Auswahl.

Der Drucker 3916 B arbeitet mit einer Druckgeschwindigkeit von maximal 600 Zeilen pro Minute und mit 132 Zeichen je Zeile. Zur Standardausrüstung gehören internationale und deutsche Zeichensätze. Er hat ein geräuschgedämpftes Gehäuse und ist mit Papierablagekorb, Antistatikschutz und lochstreifengesteuertem Formularvorschub ausgestattet. Das Zeilendruckwerk arbeitet mit einem Stahlband als Typenträger.

Der Drucker 6329 ist ein Matrixdrucker, bei dem die Druckleistung durch eine hohe Tabulationsgeschwindigkeit zusätzlich optimiert wird. Die Druckgeschwindigkeit beträgt bis zu 160 Zeichen pro Sekunde. Er hat austauschbare Schnittstellen sowie verschiedene Papiertransportmöglichkeiten und kann unter anderem als Hardcopy-Drucker, Protokoll-Drucker, Terminal-Drucker, Codier-Drucker und Beleg- oder Schönschrift-Drucker eingesetzt werden.

Informationen: Siemens AG Postfach 103, 8000 München 1, Tel.: 089/2341. Halle 1, Stand 5102,5202