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27.10.1978 - 

Westinghouse erweitert Systemsoftware-Angebot:

Drei neue Tools für DOS/VS-Benutzer

DÜSSELDORF (hö) - Bei der Westinghouse Electric GmbH, Düsseldorf, sind ab sofort drei neue Systemsoftware-Pakete verfügbar und zur Testinstallation bereit: Faver, das "Fast Virtual Export Restore System" für DOS/VS-VSAM-Dateien, FTL als "Fast Transient Loader System" für DOS/VS-Benutzer und Explore-Discover, ein Online-Operating-System für DOS/VS-Anwender.

Faver wurde für den Schutz von DOS/ VS-VSAM-Dateien entwickelt und ersetzt - so Westinghouse - spezielle Export/Restore-Funktionen der IBM-Standard-Utilities IDCAMS. Somit sollen jetzt VSAM-Dateien auf logischer Basis von Band auf Platte zurückgesichert werden können. Das Faver-Programm erzeugt keine physischen Plattendumps, sondern gibt logische Cluster ab.

Alle Daten, die für ein Redefinieren eines Clusters notwendig sind, werden auf Band ausgegeben.

Wie dem Informationsmaterial über Faver zu entnehmen ist, werden freie oder nicht zugeordnete Plätze ignoriert, so daß nur aktuelle Daten auf das Band ausgegeben werden. Key sequenced Clusters werden sequentiell ausgegeben, um bei einem Restore die Datei zu reorganisieren und so jeden CA- oder CI-Split zu vermeiden. Die neue Systemsoftware soll zudem über spezielle Dump-Methoden sowie Band-Buffer-Verwaltungstechniken verfügen.

Job-Control einfach zu handhaben

Soll von Band auf Platte zurückgespeichert werden, kann - so der Anbieter - zur Kontrolle aller Cluster ein Benutzer-Exit verwendet und dabei entschieden werden, ob Sätze gelöscht, modifiziert oder eingefügt werden sollen.

Westinghouse verweist in diesem Zusammenhang speziell auf die einfache Erstellung und Handhabung des Job-Control-Systems.

Faver kann zu einem Kaufpreis von 8500 Mark bezogen werden, die Monatsmiete beträgt 340 Mark. Ist bereits ein Westinghouse-Datensicherungsprodukt für DOS/VS installiert, reduziert sich der Preis auf 7000 beziehungsweise 280 Mark.

I/O-Aktivitäten reduziert

Setzt der Benutzer das "Fast Transient Loader System FTL" ein, soll er über B-Transients im Kernspeicher verfugen und den Durchsatz eines DOS/VS-Betriebssystems verbessern können, da die I/O-Aktivitäten auf der Systemresidenz reduziert werden.

Soll ein Transient in den Übergangsbereich LTA oder DOC geladen werden, bestimmt FTL, ob die Phase bereits im Speicher zur Verfügung steht und so direkt in den verwendeten Arbeitsbereich übertragen werden kann.

Nach Westinghouse-Angaben führt FTL über alle residenten Transients detaillierte Statistiken und ermittelt - unterstützt von einem optionalen Monitor - die am häufigsten verwendeten Transients.

Westinghouse offeriert FTL zu einem Kaufpreis von 7500 Mark, an Monatsmiete sind 300 Mark zu bezahlen.

Im Online-Operating-System "Explore Discover" können die Ursachen für System-Durchsatzprobleme auf Realtime-Basis identifiziert und korrigiert werden, was den Mitarbeitern im Rechenzentrum die Steuerung und Kontrolle des DOS/VS-Operating-Systems erleichtert.

Gemessen werden nach Angaben des Anbieters:

- CPU-Belastung,

- CPU-Channel-Auslastung,

- Paging-Raten,

- Page-Pool-Verwendung und

- Critical Resource-Verwendung.

Das Discover-Feature unterstützt bei der Dateien-Optimierung; es steuert Platteneinheiten und gibt detaillierte Such-Informationen an die Zylinder-Level aller aktiven Dateibereiche.

Explore Discover kostet 9600 Mark bei Kauf und 320 Mark Monatsmiete.

Informationen: Westinghouse Electric GmbH, Inselstraße 34 4000 Düsseldorf 30