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20.10.1995

Dresdner Bank integriert NT-Workstations und Unix-Server Wettbewerbsvorteile mit einer verteilten Anwendungsplattform

MUENCHEN (CW) - Client-Server-Loesungen der "zweiten Generation" sind der Schwerpunkt auf dem dritten Kongress "Client-Server-World" der COMPUTERWOCHE am 14. und 15. November 1995 in Muenchen. Ein Beispiel ist die Dresdner Bank.

Der Weg in die dezentrale Welt verlief bei der Dresdner Bank mit Hauptsitz in Frankfurt am Main in einer ersten Integrationsphase ueber Unix-Arbeitsplaetze. Diese sind an Bankenrechner von SNI angeschlossen und kommunizieren mit dem zentralen MVS. Fuer diesen ersten Schritt hat die Bank bereits verteilte Unix-MVS-Anwendungen erstellt.

Dabei bringt die Bank keine leichte Hypothek mit. Die rund 1500 Filialen erhielten Anfang der 80er Jahre Rechner von Siemens. Sie steuerten damit lokale Terminals und die Bankenperipherie wie Buchungs- oder Belegdrucker. Die Filialen waren zunaechst ueber Standleitungen an den zentralen MVS-Systemen angeschlossen. Fuer die Einrichtung der Bankenapplikationen mussten die Frankfurter immerhin 100 Mannjahre budgetieren.

Beim Start des Client-Server-Projekts lauteten daher die klaren Praemissen fuer die Entwicklung von verteilten betriebswirtschaftlichen Anwendungen: Schutz der Anwendungsinvestition, einheitliche Adressierung, homogene Security-Schale und schliesslich einheitliche Administration der Anwendungsebene.

Die dezentrale Zielwelt in den Filialen entsteht nun auf Basis von Unix-Filial-Servern und Windows NT. Je nach Groesse der Filiale werden mehrere Unix-Server die Rolle von Anwendungs-, Funktions- und Datenservern uebernehmen. Derzeit laufen bereits rund 8000 NT- Workstations auf der neuen Anwendungsplattform. Im Endausbau sollen in den 1500 Filialen 18000 Windows-NT-Arbeitsplaetze installiert sein. Vor allem im Schalter- und Kassengeschaeft wie auch bei neuen Dienstleistungen verspricht sich die Bank durch den Einsatz von Windows-NT-Clients und Unix-Servern als verteilte Anwendungen erhebliche Vorteile.

Informationen: Organisationsbuero Barbara Lukossek, Montgelasstrasse 2, 81679 Muenchen, Telefon 089/982 94 75, Fax 089/982 72 27.