Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

24.09.2007

Drillisch/United Internet wollen freenet übernehmen - Kreise

Von Stefan Paul Mechnig

Von Stefan Paul Mechnig

Dow Jones Newswires

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die neue Allianz von Drillisch und United Internet dient nach Angaben aus Marktkreisen vorrangig einer Übernahme des Wettbewerbers freenet. Dies sei noch in diesem Jahr geplant, um die milliardenschweren Verlustvorträge der freenet AG nutzen zu können, sagte am Montag eine mit den Vorgängen vertraute Person der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Anschließend sei vorgesehen, das Hamburger Unternehmen aufzuteilen. Der Mobilfunkbereich solle an die Drillisch AG gehen, das Internetgeschäft an die in diesem Bereich tätige United Internet AG.

Beide Unternehmen hatten am Freitag ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, in das Drillisch 24,5% seiner freenet-Anteile und United Internet in bar und als Darlehen 151 Mio EUR eingebracht haben. Ebenfalls seit diesem Tag besitzt Drillisch den Kreisen zufolge die Stimmrechte von 18,5%, die der Mobilfunkanbieter kürzlich dem Finanzinvestor Vatas abgekauft hat. Das Bundeskartellamt habe Vatas jetzt grünes Licht für die Veräußerung des Aktienpakets gegeben, nachdem es am 11. September bereits Drillisch den Erwerb gestattet habe.

Um die freenet-Übernahme voran zu bringen, wollte sich an diesem Montag der United-Vorstandsvorsitzende Ralph Dommermuth mit freenet-CEO Eckhard Spoerr treffen, wie die informierte Person weiter sagte. Je nach Ausgang der Unterredung werde dann die Drillisch AG in die Diskussion einbezogen. Deren Vorstandsvorsitzender Paschalis Choulidis sei bereits vor rund drei Wochen mit Spoerr zusammen gekommen.

Es komme nun vor allem daraus an, mit Spoerr eine Übereinkunft zur Wahrung seiner Besitzstände zu finden, in erster Linie der millionenschweren Ansprüche aus dem Aktienwertsteigerungsprogramm von freenet, hieß es. Drillisch sehe die Wahrscheinlichkeit für eine Lösung der Frage und Übernahme des Wettbewerbers als sehr hoch an, hieß es.

DJG/stm/mim

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.