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20.03.2006

Dritte Superdome-Generation

"Arches"-Chipsatz soll 30 Prozent mehr Leistung bringen.

Bei den seit Anfang dieser Woche erhältlichen Midrange- und Highend-Systemen auf Basis von Intels 64-Bit-Itanium-Architektur sind die Prozessoren untereinander sowie mit Arbeitsspeicher und Netz über den Chipsatz "sx2000" verbunden, der unter dem Codenamen "Arches" entwickelt wurde. Dieser bietet gegenüber seinem Vorgänger "sx1000" laut HP rund 30 Prozent mehr Leistung.

HP verbaut den Arches-Chipsatz nun im Acht-Wege-Modell "rx7640", der 16-Prozessor-Maschine "rx8640" sowie den Superdome-Systemen mit 32 und 64 CPUs. Diese Modelle sollen gegen Ende des Jahres übrigens auch mit dem hauseigenen RISC-Prozessor "PA-8900" zu haben sein, sobald Tests und Qualifizierung abgeschlossen sind. "Der Itanium hatte Priorität", erklärte Manuel Martull, weltweiter Marketing-Manager der HP-Sparte Business Critical Servers.

Einen weiteren Leistungsschub wird der Hersteller den Superdomes im dritten Quartal verpassen, wenn die Rechner auch mit "Montecito"-Prozessoren zu haben sind, den ersten Dual-Core-Itaniums von Intel. Nach deren Erscheinen wird auch das Lowend der "Integrity"-Server-Familie mit dem neuen Chipsatz "zx2" aufgewertet.

Ursprünglich sollten die Arches-Superdomes Ende 2005 zeitgleich mit dem Montecito erscheinen. Daraus wurde nichts, weil Intel dessen Veröffentlichung ins zweite Quartal 2006 verschieben musste. Anders als auf den nur HP-UX-fähigen PA-RISC-Servern laufen auf der Itanium-Variante auch OpenVMS, Windows und Linux.

HP, das Intel bei der Itanium-Entwicklung unterstützt hatte, dominiert das entsprechende Server-Marktsegment, in dem auch Second-Tier-Hersteller wie Unisys, NEC oder Fujitsu (Siemens) agieren. IBM und Dell haben ihre Itanium-Produktlinien vorerst mangels Nachfrage eingestellt. (tc)