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Drittes Quartal noch schlechter als erwartet

Drittes Quartal noch schlechter als erwartet Steht Manugistics zum Verkauf?

08.01.1999
MÜNCHEN (CW) - Das amerikanische Software-Unternehmen Manugistics steckt in großen Schwierigkeiten. Der Anbieter von Lösungen für das Supply-Chain-Management (SCM) hat jetzt offiziell bestätigt, Gespräche mit anderen Firmen über "mögliche Geschäftskombinationen" zu führen. Gleichzeitig gab Manugistics einen Nettoverlust von über zehn Millionen Dollar im dritten Quartal 1999 bekannt.

Während der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 43 Millionen Dollar stieg, kletterte der Verlust auf 10,4 Millionen Dollar oder 39 Cent je Aktie. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 1998 hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 3,8 Millionen Dollar (14 Cent je Aktie) erwirtschaftet. Das jüngste Ergebnis blieb weit hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die mit einem Verlust von sechs Cent je Anteilschein gerechnet hatten.

William Gibson, CEO von Manugistics, nannte als Gründe für das schlechte Abschneiden neben internen Vertriebsproblemen vor allem den Konkurrenzdruck sowie verschiedene Marktfaktoren. Kunden hätten Aufträge wegen anderer Prioritäten zurückgestellt. Symptomatisch dafür ist der um 33 Prozent gesunkene Umsatz mit Softwarelizenzen, der von 23 Millionen Dollar im dritten Quartal 1998 auf nunmehr 15,4 Millionen abstürzte.

Gleichzeitig gab Gibson bekannt, daß Manugistics seit geraumer Zeit Gespräche mit anderen Firmen führe und diese auch fortsetzen wolle. Daß es sich um konkrete Übernahmeverhandlungen handelte, wurde nicht bestätigt. Statt dessen hielt sich Gibson an die Formulierung, eine "Business combination" werde in Betracht gezogen. Welche Unternehmen im Gespräch sind, wurde nicht erklärt. Noch in diesem Monat sollen jedoch weitere Einzelheiten veröffentlicht werden.