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12.02.1993 - 

Network Printing Alliance stellt Spezifikationen vor

Drucker-Utilities sorgen fuer mehr Flexibilitaet im Netzwerk

Welch grosse Rolle das Thema Printing in Boston spielte, beweist die Tatsache, dass die "Network Printing Alliance" (NPA) die Messe zum Anlass nahm, neue Software-Spezifikationen mit der Bezeichnung "Network Printer Alliance Protocol" (NPAP) bekanntzugeben. NPAP definiert ein Standardprotokoll fuer die Kommunikation zwischen verteilten Druckern und Print-Servern in lokalen Netzen.

Aufschluss ueber Druckerstatus moeglich

Die 1991 von Insight Development, Intel, Lexmark International und Texas Instruments gegruendete NPA umfasst mittlerweile ueber 50 Mitglieder und will insbesondere fuer Software-Entwickler und Druckerhersteller ein Regelwerk anbieten, das mit NPAP eine einheitliche Schnittstelle unterstuetzt.

NPAP besitzt laut NPA den Vorteil, dass der Print-Server Anwendern Aufschluss ueber Druckerstatus und -probleme einschliesslich Konfigurationsstatus, Job conditions, installierten Fonts sowie verfuegbaren Speicherplatz gibt. Das Protokoll ist unabhaengig von Sprachen zur Seitenbeschreibung, Druckertechniken und den Kommunikations-Schnittstellen der Geraete. Erste NPAP-kompatible Produkte sollen noch 1993 auf den Markt kommen.

Zwei neue Printing-Produkte demonstrierte in Boston Castelle mit "Lanpress 1i1" und "Jetpress MIO". Lanpress 1i1 ist als kompakter Print-Server laut Castelle voll Netware-kompatibel, unterstuetzt zwei Drucker und optimiert aeltere, langsamere Geraete in der Geschwindigkeit. Der Server ist in Token-Ring- oder Ethernet- Konfiguration erhaeltlich, wobei letztere als Multiprotokoll- Version das Drucken von Netware- und Unix-Umgebungen aus realisiert.

Castelles Jetpress MIO ist ein Print-Server, der Angaben des Herstellers zufolge keine spezielle Software oder den Einsatz eines bestimmten PCs beziehungsweise Fileservers erfordert. Er wurde speziell fuer die modulare Input-output-Technologie (MIO) - den Expansion-Slot der neuen HP-Drucker - konzipiert, wo er einen parallelen High-speed-Port und einen seriellen Anschluss fuer die Verbindung von zwei zusaetzlichen Druckern oder Plottern bereitstellt. Das Geraet ist ebenfalls in Token-Ring- und Ethernet- Netzen einsetzbar.

Ein neues Feature fuer seine Printer und Terminal-Server liefert Emulex jetzt mit dem "Product Authorization Key". Die Software wird auf dem Server implementiert und ermoeglicht Anwendern ein Upgrade in zusaetzliche Netzwerk-Betriebssystem-Umgebungen, zu denen IPX/SPX, Appletalk, TCP/IP und LAT zaehlen. Jedes dieser Systeme wird durch einen Spezialcode in PAK auf dem Netzwerk- Server je nach Bedarf des Kunden fuer dessen Anwendungen freigegeben.

Mit "Network Print Services Mosaic" kuendigte Bitstream in Boston ein erweitertes Release seiner Network Printing Management Software an. Verbesserungen weist das Produkt laut Hersteller durch die Integration der Page Accounting Information fuer Postscript-Drucker sowie die Moeglichkeit auf, PCL/Laserjet, Postscript und andere Drucker-Jobs automatisch zu den adaequaten, vom strator definierten Druckertyp zu senden. Ausserdem verfuegt das Produkt ueber eine neue Benutzerschnittstelle, die PCs im Netz mehr Flexibilitaet bei der Verwaltung von spezifischen Print-Jobs einraeumt.

Mehr Flexibilitaet verspricht auch ASP den Netzverantwortlichen beim Management von Druckbefehlen in Netware-Netzen. Zu diesem Zweck fuehrte ASP auf der Networld den Print-Server "Jetlan 2P" fuer die Produktfamilie "Jetlan" vor. Der Low-cost-Server realisiert die Verbindung von zwei Druckern mit standardisierten parallelen Ports ueberall in Ethernet-, Token-Ring- und Arcnet-Netzen, die unter Netware laufen.

Als letzter Anbieter von Print-Utilities gab Eicon Technologies in Boston die Verfuegbarkeit von "Access fuer Windows 3270" bekannt. Dabei handelt es sich um Software fuer Grafik-, Bildschirm- und Druckeremulation auf PCs, die unter Windows laufen. Das Paket stellt einen grafischen Front-end zu IBM-Hosts dar und bietet Anwendern dadurch die Gelegenheit, auf Anwendungen am Grossrechner zuzugreifen. LAN-basierte PCs koennen an mehrere Mainframes zum Datenaustausch angeschlossen werden, parallel aber auch andere Windows-Applikationen fahren. Access fuer Windows 3270 ist auch als deutsche Version erhaeltlich.