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28.11.1975 - 

Verbundnetz der NMB-Nederlandsche Middenstandsbank, Amsterdam

DSS für Remote Batch

AMSTERDAM - Datensammelsysteme können mehr als Locher personalsparend und leistungssteigernd ersetzen, auch wenn heute noch die Anwender von den zusätzlichen DSS-Fähigkeiten geringen Gebrauch machen. Die NMB Nederlandsche Middenstandsbank N.V. Amsterdam, nutzt die mit dem Philips-DSS X 1150 gegebenen Möglichkeiten der Datenfernübertragung und des Schnelldrucker-Anschlusses aus, um eine für Key-to-Disk-Systeme bisher unübliche Betriebsform, nämlich Remote-Batch-Verarbeitung, durchzuführen.

Die NMB baute mit 15 Duplex-Systemen X 1150, an die rund 250 Bildschirmplätze angeschlossen sind, ein landesweites Verbundnetz für die simultane Stapelfernverarbeitung ihrer Kontenumsätze auf. Die 15 Niederlassungen sind mit identischer Hardware ausgerüstet: Doppel-Zentraleinheiten (2x72 K Bytes), Magnetplatteneinheit (2,5 Mio. Bytes), Schnelldrucker (200 Zeilen/Min.), 12 bis 18 Bildschirmplätze je nach Größe der Niederlassung sowie Datenfernübertragungs-Steuereinheit. Die Amsterdamer Bank verfügt in ihrer Hauptverwaltung über einen Großrechner (IBM 370/158). An ihn sind die dezentralen Datensammelsysteme über gemietete Telefonleitungen angeschlossen. Das Rechenzentrum erhält täglich per DFÜ die Daten von insgesamt 150 000 Zahlungsvorgängen, der Versand der als Ergebnis der anschließenden Verarbeitung anfallenden Tagesauszüge an die Kunden erfolgt zentral von der Amsterdamer NMB-Hauptverwaltung aus. Während der Datenübertragung unter BSC-Prozedur mit 2400 Baud arbeiten die sendenden Datensammelsysteme und das empfangende System 870/158 im Dialog zusammen, die zentrale Anlage führt die einzelnen Verarbeitungsschritte - parallel für alle Niederlassungen - überlappend aus. Die Rückmeldungen über den Verarbeitungsstatus und eventuelle Fehler werden in den "Distriktkontoren" über den DSS-Drucker protokolliert. de