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Bundesrepublik gilt als der gewinnträchtigste Markt:


23.01.1987 - 

DSS-Systeme legen weiterhin kräftig zu

LONDON (kul) - Das Geschäft für entscheidungsunterstützende Systeme wird bis zum Jahre 1991 ein Gesamtvolumen von mehr als 300 Millionen Dollar erreichen. Die größten Wachstumschancen innerhalb Europas sind dabei in der Bundesrepublik zu erwarten. Zu diesem Ergebnis kommt das englische Marktforschungsinstitut Input Ltd. in seiner Studie "Decision Support System Developments - European Markets".

Innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte haben die Decision-Support-Systeme (DSS) eine rasante Entwicklung durchgemacht: Lagen ihre Einsatzmöglichkeiten zunächst vorwiegend im Bereich des Operations Research und in der Transaktionsverarbeitung, so haben sie inzwischen auch Bereiche wie Finanzplanung, DBMS-Handling und Systemabfrage erobert.

Das Gesamtvolumen des DSS-Markts wird Input zufolge von 140 Millionen Dollar im Jahre 1986 auf mehr als 300 Millionen Dollar in 1991 zunehmen. Die jährliche Wachstumsrate entspricht dabei 18 Prozent. Absatzchancen bestünden vor allem im französischen, deutschen und italienischen Markt, da hier die Geschäftsmöglichkeiten vergleichsweise weniger ausgereist seien als etwa in Großbritannien. Aufgrund der positiven Wirtschaftslage wird dabei der Bundesrepublik eine Spitzenreiterposition zugeschrieben.

Die Studie nimmt ferner die Entwicklung der einzelnen DSS-Sparten unter die Lupe: Der am weitesten ausgereifte und folglich am langsamsten wachsende Bereich sei der Markt für DSS-Großrechnersoftware. Für diesen Sektor belaufe sich die jährliche Wachstumsrate auf zehn Prozent. Im Gegensatz dazu sollen die für Personal Computer ausgelegten Produkte im Durchschnitt 27 Prozent pro Jahr zulegen. Große Nachfrage dürfte auch weiterhin bei Trainings- und Beratungsleistungen bestehen. Hier prognostizieren die britischen Analysten bis 1991 einen jährlichen Marktzuwachs um 19 Prozent.

Für die Zukunft erwarten die Input-Forscher, daß die DSS-Anbieter ihre Softwareproduktion zunehmend mit anderen Applikationen integrieren werden. Schlüsselbereiche für diese Entwicklung dürften Finanzplanung, Produktion, Marketing, Electronic Data Interchange (EDI) sowie Electronic Mail sein. Zunehmende Bedeutung bescheinigen die englischen Marktforscher in diesem Zusammenhang der Datenakquisition und -verwaltung sowie dem Mikro-Mainframe-Link und der Einbindung von Komponenten der Künstlichen Intelligenz.