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11.06.1976 - 

Terminalcomputer 4100 von Interscan:

DSS und Vorschaltrechner

MÖRFELDEN - Nicht "noch ein bildschirmorientiertes Terminal", sondern einen echten Knüller will die Interscan GmbH (Mörfelden) - bislang bekannt für ihre "großen" OCR-Belegleser - mit dem neuen System 4100 auf den hart umkämpften deutschen DFÜ-Markt bringen

Eine 4100-Datenstation besteht aus programmierbarem Arbeitsspeicher in 8 Bit-Struktur (4 bis 64 KB RAM, Zykluszeit 2 Mikrosekunden), Monitor (1920 Zeichen), Mikroprozessoren (Intel) für Ein/Ausgabe- und Bildschirm-Steuerung sowie DFÜ-Interface (V24-kompatibel, serielles Start/ Stop-Format) für Datenübertragungen bis 9600 Baud, wobei sowohl Punktzu-Punkt als auch Multipoint-Verbindungen möglich sind.

An Übertragungsprozeduren stehen Emulationen für IBM und ICL zur Verfügung.

Als Programmiersprache wird vorerst nur ein Assembler mit der Begründung angeboten, daß er für Großanwender (die bevorzugte Zielgruppe) wegen günstigerer Speicherausnutzung Vorteile gegenüber höheren Programmiersprachen bringe.

Charakteristisch für das neue Terminal ist seine vielseitige Verwendbarkeit für den Aufbau von Verbundnetzen. So kann es sowohl als Einzelterminal online oder offline zu einem Hostcomputer wie auch in Gruppen (Clusterbetrieb) arbeiten und dabei als Front-End-Rechner oder Datensammelsystem eingesetzt werden. Für den Augenblick ist das Interscan-Marketing auf ein Segment gerichtet, das hohe Zuwachsraten verspricht: Textverarbeitung. Mit einem entsprechenden Anwendungspaket rechnen sich die Mörfelder vor allem im Verlagswesen Chancen aus.

Bemerkenswert ist ferner, daß je vier Stationen sich in gemeinsame Plattenspeicher teilen können (Ressource-Sharing). Anschluß konventioneller Peripherie (Ducker) ist möglich.