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28.01.2009

Dt Telekom bietet ver.di 5,5% Lohnerhöhung über zwei Jahre an

BONN (Dow Jones)--In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Deutschen Telekom AG und ihrer Servicegesellschaften hat das Unternehmen ein konkretes Angebot vorgelegt. Der Bonner DAX-Konzern schlägt laut Mitteilung vom Mittwoch eine schrittweise Erhöhung der Entgelte von insgesamt 5,5% über zwei Jahre vor bei gleichzeitiger Verlängerung des Kündigungsschutzes um ein weiteres Jahr.

BONN (Dow Jones)--In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Deutschen Telekom AG und ihrer Servicegesellschaften hat das Unternehmen ein konkretes Angebot vorgelegt. Der Bonner DAX-Konzern schlägt laut Mitteilung vom Mittwoch eine schrittweise Erhöhung der Entgelte von insgesamt 5,5% über zwei Jahre vor bei gleichzeitiger Verlängerung des Kündigungsschutzes um ein weiteres Jahr.

"Bereits heute wollen wir den Beschäftigten in einer für Deutschland schwierigen ökonomischen Zeit langfristige Sicherheit und zudem gesicherte Entgelterhöhungen nicht nur für 2009, sondern vorzeitig auch für 2010 geben", wird der Personalvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Sattelberger, in der Mitteilung zitiert. Für den Fall, dass die Inflationsrate in 2009 oberhalb von 1,5% liegen sollte, hätte ver.di die Möglichkeit für Nachverhandlungen.

Im Detail würden sich mit dem Angebot rückwirkend zum 1. Januar 2009 die Gehälter der Beschäftigten um 3,0% erhöhen; ein Jahr später würden 2,5% nachgelegt werden. Die Telekom sei zudem bereit, den Kündigungsschutz der Deutschen Telekom AG und der Servicegesellschaften um jeweils ein Jahr zu verlängern. Für die Mitarbeiter der Telekom würde dieser Schutz dann bis Ende 2010, für die Servicegesellschaften bis Ende 2013 gelten.

Ver.di bezeichnete das Angebot der Telekom am Mittwochabend als "Mogelpackung". "Das Angebot ist eine Zumutung. Damit sind wir meilenweit von einer schnellen und fairen Einigung entfernt", wird Lothar Schröder, Verhandlungsführer und Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, in einer Mitteilung zitiert.

Nach Berechnungen von ver.di bleibt den Beschäftigten bei den T-Servicegesellschaften bei einer zweijährigen Laufzeit des Tarifvertrags "lediglich eine Anhebung von 1,1% im Geldbeutel übrig". Tatsächlich müsse jegliche prozentuale Anhebung zunächst gegen den schrittweisen Wegfall der Sicherungszulage von zweimal 2,17% gegengerechnet werden. "Da bleibt für die Beschäftigten nichts hängen", fügte Schröder hinzu.

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen ist laut ver.di für den 10./11. Februar 2009 angesetzt.

Webseiten: http://www.telekom.de http://www.verdi.de DJG/kla

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