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26.01.1996 - 

Datumsumstellung bereitet Anwendern Kummer

Duestere Szenarien zum Sprung in das Jahr 2000

Die meisten Programme, mit denen Unternehmen heute arbeiten, sind - gemessen an DV-Massstaeben - uralt. Fuer die Jahreszahlen im Datumsfeld sind nur zwei Stellen vorgesehen, da in den 60er Jahren niemand damit rechnete, dass diese Anwendungen den Sprung in das naechste Jahrtausend erleben wuerden. Die Folge: Zum 1. Januar 2000 wird in unzaehligen Programmen die Jahreszahl 00 gelesen. Die beiden Nullen folgen der Zahl 99, aus Sicht der Programme macht die Zeit also einen Sprung zurueck in das Jahr 1900. Saemtliche Sortierroutinen geraten durcheinander, beispielsweise fuehren Berechnungen von Alter oder Schuld- beziehungsweise Guthabenzinsen zu absurden Ergebnissen.

Die irrefuehrende Jahresbezeichnung findet sich ueberall. Sie steckt nicht nur in den Anwendungen, sondern auch in Datenbank-Files, Job Control Languages, PC-BIOS, Netzwerken und sogar in der Peripheriehardware. Problematisch ist weniger der technische Korrekturvorgang als das Aufspueren saemtlicher Datumsfelder. Mehr als 80 Prozent der Programmbestaende koennen betroffen sein. Die Umstellungskosten betragen bis zu einem Jahres-DV-Budget. Viele Hersteller reiben sich angesichts des zusaetzlichen Geschaefts bereits die Haende. Die COMPUTERWOCHE widmet ihren Schwerpunkt dem "Problem 2000" (Seite 31).