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16.12.1994

Dumm polemisch

Betrifft CW Nr. 46 vom 18. November 1994, Seite 1: "Mainframe- Konzept der Anwender geht nicht auf"

Es scheint bei der Diskussion ueber Client-Server beliebt und leicht zu sein, auf die Rolle geschoben zu werden. Auf die Frage, ob es denn unter diesen Umstaenden (die hohen Kosten der Dezentralisierung) ueberhaupt Sinn mache, die Datenverarbeitung komplett auf den intelligenten Arbeitsplatz, den PC, auszurichten, wird die "Antwort" erteilt: "Bei uns gibt es den reinen Datenerfasser, der mit einem dummen Terminal auskommt, nicht mehr. Die Arbeitsplaetze sind hoeher qualifiziert, Mitarbeiter muessen heute viele verschiedene Dinge tun."

Was um Himmels willen hat diese Antwort mit der Frage zu tun? Natuerlich bieten intelligente Terminals grosse Vorteile. So wie es jedoch Systeme gibt, die ihre GUIs (Graphische User Interfaces) auf dem Client abhandeln und damit kein intelligentes Terminal benoetigen (allerdings dann bei mehr als einer Handvoll Terminals das grosse Jammern ueber das Antwortzeitverhalten ausloesen), kann umgekehrt eine normale Host-Dialog-Anwendung ueber entsprechende Emulationen auf dem PC betrieben werden, womit dort gleichzeitig Textverarbeitung, Mail-Funktionen, Spiele und so weiter zur Verfuegung stehen (eventuell sogar vorgelagerte GUIs).

Der Versuch, die Gleichung zu konstruieren, "dumme Anwender (Datenerfasser) = dummes Terminal, intelligente Anwender = intelligentes Terminal" ist so dumm polemisch, dass fuer den, der das glaubt, kein Terminal dumm genug sein kann.

Wenn Sie dann auch noch schreiben, dass diese Antwort allgemeine Zustimmung fand, kann das doch nur (bitte, bitte) ein Missverstaendnis gewesen sein??

Fuer den hoeher qualifizierten Mitarbeiter ist in erster Linie interessant, wie intelligent das Anwendungssystem ist, das hinter dem (dummen oder intelligenten) Terminal steht.

Volker Raschke, RSG Raschke Software GmbH, Berlin

Fotos vertauscht

Auf 532 Seiten CW-Sonderausgabe kein Fehler? Das gelang nicht mal uns . . . Schlimm fuer die Betroffenen und peinlich fuer uns, wenn Personenfotos vertauscht werden, wie das auf Seite 384 mit den Herren Bernd Balzer (links), Geschaeftsfuehrer von Ingram Micro, und Peter Pillokat (rechts), Geschaeftsfuehrer der PSP Pillokat GmbH passiert ist. Wir bitten um Entschuldigung.