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05.10.1984 - 

Auswahl von kommerzieller Standard-Software:

Durch Referenz absichern

05.10.1984

Volker Hottau und Manfred Noll, SCS GmbH, Hamburg

Auf dem Software-Markt wird eine große Anzahl von unterschiedlichen Software-Produkten speziell für den kommerziell-betriebswirtschaftlichen Bereich angeboten.

Der augenblickliche Trend im verstärkten Einsatz von Standard-Software hat zur Folge, daß das Potential der Anbieter und die Zahl der Produkte weiter steigen. Diese Entwicklung kann beim Anwender in der Auswahl und Beurteilung des quantitativ und qualitativ umfangreichen Angebotes Probleme verursachen. Diese beruhen meist auf fehlender Markttransparenz und einer nicht festgelegten Vorgehensweise bei der Standard-Softwareauswahl.

Bei der Auswahl und Einführung einer Standard-Software handelt es sich jedoch um eine Investitionsentscheidung, die über Jahre hinaus das betriebliche Geschehen im kommerziellen Bereich nachhaltig positiv beeinflussen soll. Zur Absicherung des Ergebnisses bei der Auswahl von Standard-Software wurde ein fünfstufiges Auswahlverfahren erarbeitet, das sich in der Praxis bewährt hat.

Das hier vorgestellte Verfahren kann auf die Auswahl für alle kommerziellen Softwareprodukte angewendet werden. Dieses Verfahren setzt sich aus einem sogenannten "fixen Teil", der alle neutralen Elemente enthält sowie einem "variablen Teil" zusammen. Lezterer wird um die Benutzer- und Branchen-relevanten Elemente ergänzt.

Dabei umfaßt der "fixe Teil"

- das Vorauswahlverfahren von Software-Anbietern/Produkten;

- die Vorgehensweise für Anbieter- und Referenzbesuche zur Ergebnisabsicherung;

- die Software-Einsatzanalyse zur Ermittlung der Kosten und Zeit für die Implementierung des Softwareproduktes;

- den Ergebnisbericht mit der Empfehlung/Entscheidung für/gegen ein Softwareprodukt.

Der "variable Teil" umfaßt

- den Aufbau des Anforderungsprofils auf der Grundlage eines auf die Anwendung zugeschnittenen branchenneutralen "Standardfragenkatalogs", ergänzt um unternehmens- und anwendungspezifische Aufgabenstellungen aus der Istanalyse, dem Sollkonzept und Rahmenbedingungen;

- das Bewertungsverfahren, abgestimmt auf die Belange des Unternehmens mit Gewichtung der Funktionen.