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11.10.1985 - 

IDC veröffentlicht Ergebnisse aus einer Umfrage:

DV-Aufwendungen seit zwei Jahren rückläufig

FRAMINGHAM lCW) - Die Zuwachsraten der Kosten Im DV-Bereich sind seit zwei Jahren rückläufig. Nachdem die Wachstumsraten bis 1982/83 jährlich kontinuierlich um 15 Prozent gestiegen waren, fielen sie 1983/84 erstmals auf 13, und 1984/85 sogar auf knapp 11 Prozent.

Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die das Marktforschungsinstitut International Data Corp. (IDC) jährlich durchführt und in Form eines Reports ("User Spending on Data Processing") veröffentlicht. Nach Mitteilung von IDC beteiligten sich an der jüngsten Umfrage mehr als 500 DV-Beauftragte, die in den unterschiedlichsten Berufsgruppen und Branchen tätig sind.

Den Löwenanteil an den Gesamtkosten machen die DV-Gehälter aus. Nach den Erhebungen von IDC schlagen sie mit mehr als 40 Prozent zu Buche. Als Faustregel gilt, daß die Unternehmen für ihre Mitarbeiter in der DV-Abteilung je 70 000 Dollar als Jahressalär (Gehalt und Spesen) im Budget einplanen, wobei die Größe der Firma keine Rolle spielt.

Der Anteil für Hardwure-Ausgaben rangiert mit 29,1 Prozent an zweithöchster Stelle. Die Ausgaben für Software und Service bewegen sich zwischen 8,7 Prozent bei Betrieben mit einem DV-Budget von zehn Millionen Dollar und 16,1 Prozent bei Unternehmen mit einem Budget unter einer Million Dollar.

Errechnet man die DV-Aufwendungen in Prozenten am Umsatz, so unterscheiden sie sich weitgehend je nach Industriezweig. Im Bankwesen lag der Prozentsatz am Anlagevermögen bei 0,35 Prozent. Die Aufwendungen für Schulung waren mit 2,8 Prozent am Umsatz beteiligt.

Für die metallverarbeitende Industrie ermittelte IDC einen Anteil von 1,65 Prozent am Umsatz, in der Produktion ergaben sich 1,7 Prozent, der Dienstleistungssektor ist mit 1,1 Prozent, die Versicherungswirtschaft mit 2,2 Prozent, das Transportwesen mit 1,35 Prozent, die öffentliche Verwaltung mit 1,7 Prozent und der Einzelhandel mit 1,2 Prozent vertreten.