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12.12.1975 - 

BDU: Mehr Nachfrage nach Kostensenkungsprogrammen

DV-Beratung bis 350 Millionen Mark

BONN - Ungefähr ein Drittel des Geschäfts der Unternehmensberatung wird in der Bundesrepublik in diesem Jahr von den DV- und Software-Beratern gemacht. Der Bundesverband deutscher Unternehmensberater (BDU) schätzt das Marktvolumen für DV- und Software-Beratung für 1975 auf rund 350 Millionen Mark (mit steigender Tendenz), für die klassische Unternehmensberatung auf rund 400 Millionen Mark (stagnierend) und für Marktforschungsleistungen auf etwa 200 bis 250 Millionen Mark.

Zugenommen hat wegen der auch in diesem Jahr anhaltenden Rezession die Nachfrage nach Kostensenkungs-Programmen aller Art, vor allem für die personalkostenintensiven Bereiche Verwaltung und Vertrieb. Im DV-Bereich stießen vor allem Frühwarn- und Planungssysteme auf Interesse.

Die Wachstumsschwerpunkte für 1976 sah Roland Berger vom BDU-Vorstand auf der Jahrestagung des Verbandes in Bonn bei "strategischen Alternativen" für die Unternehmensführung, Kostenmanagement, Innovation in der Wirtschaft, Beratung der öffentlichen Verwaltung und Auslandsengagements.

Unternehmensberatung betrieben in der Bundesrepublik etwa 3000 bis 4000 Einzelberater und Firmen, von denen allerdings nur 110 BDU-Mitglieder sind. An der Spitze der Unternehmensberater in der Bundesrepublik steht weiterhin Kienbaum in Gummersbach. Die Honorarsätze pro Mann und Tag schwanken zwischen 600 und 2500 Mark bei allgemeiner Unternehmensberatung. Bei DV-Beratung liegt der Durchschnitt zwischen 500 und 600 Mark, die Spitze bei 1500 Mark pro Tag.